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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1927-06-01 · 5 (1.6.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
IV (1927-1928)
Issue
5 (1.6.1927)
Date
1927-06-01
Page
[Seite] (sequence 12)
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— 142 — auf dem Boden Kanaans außer einigen Büchern der Bibel immerhin die meisten Apokryphen und dir Mischna geschaffen wurden, und noch später, wenn Elbogen recht hat, auf jenem Boden die synagogaie Poesie entstand, aus der erst „unsere edelste Dichtkunst" in Spanien hervorgehen konnte, sei nur flüchtig erwähnt. Jedenfalls entbehrt es nicht ganz jeder geschichtlichen Grundlage, wenn wir mit N. A. Nobels Worten (Misrachi Festschrift 5687) den Zukunftsglauben haben, daß ,chas heilige Land seine holde Mütterlichkeit entfalten und die Kraft des Gebarens" geben wird. Für diesen Zukunftsglauben scheinen mir schon im heutigen Palästina gewisse Anhaltspunkte vorzuliegen. Nach vertrauenswürdigen Berichten stehen die noch jungen Schulen desMisrachi einzig in der Welt da, was Vermittlung jüdischreligiösen Wiflens und lebendiger Frömmigkeit betrifft. Welche Bedeutung ferner die Erneuerung der hebr. Sprache in Palästina für eine Renaissance des Judentums besitzt, beginnt sich bereits da und dort in der Diaspora zu zeigen. Unbestritten ist weiterhin die Tatsache, daß es die Zionsbewegung war, die tausende junger Menschen der jüdischen Gemeinschaft überhaupt erhalten^ und irgendwie dem Judentum wieder verbunden hat. Schließlich: In der letzten Zeit treffen Meldungen ein, daß einzeln« der bisher für höchst unreligiüs geltenden Arbeitersiedlungen in Palästina eine entschieden positive Haltung zum religiösen Judentum einzunehmen ansangen. Die Luft des neuen Palästina scheint einer religiösen Erweckung doch günstiger zu sein als die in den meisten Lindem außerhalb Ka naans. Der zweite Hauptpunkt Ihrer Ausführungen betrifft die Gebete um Rückkehr nach Zion. Gegm die Meinung des Herrn Marx erklären Sie — wenn ich Ihre Bemerkungen über die blutigen Opfer im Tempel beiseite lassen darf: „dies: Gebete sprechen gar nicht von einer Heimkehr Israels, sondern von einer Heimkehr Gottes." Ich bitte Sie, sehr geehrter Herr Kollege, was soll das heißen? Was bedeutet es denn sonst. [EiuüB Spezialgeschäft um»kns ffir garantiert fndanthrenfarbige <L h. wasch-, licht, tragand wetterechte Stoffe Indanthren-Haus Stuttgart? *: Künlgstr. 12, gegenüber d. Maritall Damen- Kleiderstoffe in unerreichter Auswahl xu vorteilhaften Preisen LORENZ STUTTGäHT /.••'«•■tIÜsc 4 JUL. STOESS 23HJÜSEE5 Aofertipaf slntl. photogr. Arbeiten wie Abilp, VerfrAficraafta Diapositive otv. in bekannt MrffUtifer Aaefflhrnng Photographie-Rahnen STUTTGART SaiohMUlSB Telafaa Nr. 211« Briefpapier in Keifepackungeii p. Sc S, Meie Kr. 23 Lüchseustroße 25 - Telephon 22554/55 Neuwascherei Haller LUDWI8STRAS8E «IO Spezialität: Kragen, Manschetten, Vorhemden Oberhemden / Qarcünenspannerel FamilienwSsche nach Gewicht I CaHnrstnp 76 Firusfr. 23037 Kaffee BUCK fahrt Jetxt Eigene Conditorei Vornehme Gaststätte, bekannt als QualiiAtshaus für Bohnenkaffee und Konditoreierzeugnisse teder Art. Hauslieferungcn in besierAusführung.

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