Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IV (1927-1928)
- Issue
- 3 (1.5.1927)
- Date
- 1927-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 16)
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86 in das Hotel Adlon gebeten, um dort von den Herren Staatsrat a. $. Dr. Cohn-Dessau und Dr. Bruno Weil-Berlin, die beide Hauptvorstandsmitglieder des Zentralvereins sind, einen Bericht über die Eindrücke entgegenzunehmen, welche sie auf ihrer Reise durch Aegypten und Palästina empfangen hatten. Dr. Weil ging von der Beobachtung aus, daß der Europäer, der ungeheure Entfernungen in Erinnerung an die Bibel zu durchmessen glaubt, über die Nahe Aegyptens zu Palästina erstaunt sei: Wie die Entfernungen zusammenschrumpfen, so überrasche auch die Kleinheit des Landes, das heute etwa 23000 qm umfaßt. Dr. Weil zeichnete die kulturellen Verhältnisse des Landes, die vollkommen orientalisch seien und die jeden, der nach Palästina komme, dazu zwängen, sich diesem Milieu anzupassen. Er zog für seine Person aus seinen empfundenen Andrücken die Folgerungen: Die Größe des Laiches macht es unmöglich, selbst bei bester Siedlung und unter Ausnutzung aller ausichließenden Kräfte einen nennenswerten Teil der Juden der Welt dort anzusiedeln. Palästina als Heimstätte für Europäer sei undenkbar, da es nicht Europa, sondern dem Orient zugehörc. Wenn man auch voller Hochachtung die Pionierarbeit, die von den Zionisten dort güeistet wird, anerkennen muß, so genüge dieser Idealismus allein nicht, um eine Entwurzelung von Millionen von Juden zu rechtfertigen. Unsere Aufgabe müsse es sein, das begonnene Werk zu halten und auszubauen, auf der anderen Seite aber müßten alle Mittel und Kräfte in Bewegung gesetzt werden, um die Lage „ der Juden vor allem im Osten zu erleichtern. Das könne aber nicht geschehen, wenn man in diese heute noch geschlossene Masse von beinahe sechs Millionen eine ungewisse und utopistische Hofft nung pflanzt, sondern nur dadurch, daß man versucht, die Verhältnisse zu bessern, wo sie an der Wurzel zu fassen sind. Staatsrat Cohn, der sich in seinen Aussührun- Nahrhaft.leicht ttdrd. Stemler. 3riedrichsdorf(Uöunus) Tel. 651 Empfehle midi in Maleru. Tapezierarbeiten beipünktl. Ausführung. Zimmer von IS M. an Alexander Ruoff Stuttgart - Möhringen Schligerrepa-aturen in eigener Werks!Site innerhalb weniger Stunden C. BLUMHARDT L KÖNIGSBAU STUTTGART f/^in unübertroffener Jluswahl Tennis-Pfosten Tennis-Netze Schaukasten und Transparent KAISER, Leonberg, Tel. 31 garantiert 8 Jahre für Stauband Wasser* dichtlgkett. — V«f*nohluB tp«tklaul| Wer pflegt meinen Bubikopf? durdi individuellen FotmsdtniH durdi Daueru. Wasser wellung Kramer Stuttgart, Fernspredier 21186 (Herz'Sdtuhhaus) EMU MAIER / STUrEGAtyT Telephon «3853 * Johannesflr. 33 MO LS Ml AL WIR EM MOLKEBEIPBOIMIHTX / HEB - DELHUTESSEH x WBME Lieferant frei Ins ms SCHNEIDER. MEISTER Feine Herren- und Damenschneiderei / Stofflager STUTTGART Fernspredier 61515 Kaseraeastrafe 26, >. KAISER L SPÖKER Landwasdierel ♦ Karl Necker SUleebedi SleltSart. Haupistr. 31 Telephon Ami Sillenbuch Gegr. 1910 Spizialltlt: FmIIKinIsiU »z, Indus iid sckrukhrtlj Garantiert sdionendste Behandlung Pünktliche Abholung Prompteste Zustellung ) 3000 qm Rasenbleiche! Besichtigung meiner Wischerei im und nach Betrieb iederzeit gerne erwünscht