Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IV (1927-1928)
- Issue
- 3 (1.5.1927)
- Date
- 1927-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 15)
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kenbesuche eignen, hat schon das Religionsgesetz berücksichtigt, das die Frühstunden und di« Abendzeit für ungeeignet erklärt (92eb. 9 a und Jore dea 221). Auch der Rabbiner sollte sich so einrichten, daß er erst dann kommt, wenn anzunehmen ist, daß das Schlafzimmer des Patienten in Ordnung gebracht ist. Ferner sollte er die Stunden der üblichen Mahlzeiten und die späten Nachmittagsstunden — in letzteren tritt bei vielen Kranken eine größere Schwäche oder höheres Fieber ein — nicht zum Besuche benutzen. Gewisse Kranke sind mit Besuchen gänzlich zu verschonen. Solche Fälle kennt auch der Talmud (Red. 9a). Für uns Moderne ist hier zu betonen, daß, wo einem Kranken der Besuch eines Rabbiners peinlich oder unerwünscht ist, dieser zu unterbleiben habe. Aufdringliche Bekehrungsversuche am Krankenbette sind völlig unstatthaft. Oberstes Gesetz der Krankenpflege bleibt auch für den Rabbiner: Das WoH des Kranken! 88 - Ansteckerche Krankheiten erfordern vom Rabbiner die größte Vorsicht. Der Talmud (Red. 9a) verbietet in solchen Fällen den Krankenbesuch gänzlich. Der Rabbiner wird in den Fällen hingehen müssen, wo der Kwnke nach ihm verlangt, und gewissenhaft alle Vorfichtsmaßregeln befolgen, die eine Verbreitung der Krankheit durch ihn ausschließen. Als Leitstern aber auf diesem ganzen Gebiete soll ihm das Wort der Weifen vorschweben: „Ein Wohltätigkeitswerk wird gemessen an der Liebe, die in ihm waltet." Palästinaberichte auf einem Tee des Central-Vereins. Justizrat Dr. Brodnitz, der Vorsitzende des Zentralvrreins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, hatte am 9. April einen Kreis führender jüdischer Persönlichkeiten, auch solcher, die nicht dem Zentralverein angehören, zu einem Tce ^iiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiuiinminiiiimmiiiuiiiiuiiiiinuiiiiuimiHraiiuiiuiiuiiiiuuunuHuttiiwiiuiHnitiiiniuiiniMniiiiiimuiuHiinMwniiimiuntanitraiitiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiMiiiitiiiiiii^ | Victoria-Versicherung1 J | Gegründet 1855 - Grügtes VersieherungsinsUtat Deutschlands | | Ueberragende Grübe der GesdiSftsxahlen erwiesen - Vermögen Ende 1925: 221 Millionen Goldmark W e= Versicherungsbestand Ende 1925: V« Milliarde Goldmark überschritten W 1 Fahrt alle gangbaren Branchen in unübertroffener Ausgestaltung | W Filialdirektion für Württemberg und Hoheniollem ■ Stuttgart W | KOnigstrasse 78 m Wilhelmsbau, Direktor: Angast Schaler | General - Reprisentant & f. Württemberg u. Hoheniollem: s 1 Auskunft und Berechnung unverbindlich. - Tüchtige Mitai beiter gegen Provision und feste Bezüge | | jederzeit willkommen. | ^>!!!!!!!!!l!!l!!!!!I!!l!!!!!l!!l!!l!!l!!l!!!!!l!!!!ll!Il!II!l!!ll!>!!l!I>!I»I!II!IIIIllllIl!ll!IIIIII!!l!Illl!l!!l!IIII!III!IIIIll!!!IIIllIl!II!I!!l!!IIII!l!!!!!II!l!!l!lllll!!IIIIIII!!I!II!IIIII!illIIII!!IMII!IIIW«»»!!!!!i!!!!!il!!!i!i!l!!>^ Louis Lindner, Stuttgart, Militärstl asse 321- Kaffee Tee Kakao Otto Hhmann, Stuttgart —— Feinkost — Lusgaugshalle ^)<Uiptba^n^of Lusgangshalle Fernsprecher 20991 - Postscheckkonto Stuttgart rs> OH Butter Thüringer Schokolade Tier Braunschweiger Pralinen Käse Wurstware'u Keks Weine / Liköre / Weiubrauv «Obst / Südfrüchte / Reiseproviaut Spezialität: Anrichten feinster kalter Platten oooook fUxte. /. Stutlg^EilöoCrnantt TrmsportinsHtut tüara Schöpf Telephon SA. 002STISSIS0 Rotebühlstraßi tu, Hths. Ecke SUberbmgstreße Transporte, Umzüge, Lagerungen, Botengänge aller Art, Kommission. Gehweg - Reinigung. Feine Herren- und Damensdmeiderei, Tuchlager Carl Knisely Stuttgart Keplerstr. 23, Eingang Kriegsbergslrabe TELEPHON 20491 tderungen, Reparaturen und Bügeln werden jederzeit prompt und billig ausgeführt EXPORT-ARTIKEL Firmen und Vertreter für den Verkauf eines sehr soliden Artikels der Bau- und Woster - installationsbratiche mit besten Auslandverbindungen goiucht. Angeb. etb. an Postfach 510, Stuttgart 1.