Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IV (1927-1928)
- Issue
- 3 (1.5.1927)
- Date
- 1927-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/4904101-5441811-5442960--1111-4905125- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
die Heilung seines Pfleglings" (vergl. Sabbat 127 a). MügefM und klarer Blick sind da unerläßlich. Unbedingter Respekt vor den ärztlichen Bestimmungen ist streng« geboten. Des Fachmannes Maßnahmen sind vom Seelsorger zu unterstützen und tEweise durch seelisch« Beeinflussung zu ergänzen. Zumal bei Aermeren, und diesen wird ja der Rabbiner seine besondere Aufmerksamkeit widmen (vgl. Sefer Chass. § 361), sind hygienische Mängel durch bestimmte sachliche Winke zu beseitigen. Für frische Luft und für die Bedingungen eines zweckmäßigen Krankenzimmers ist, so weit wie nur möglich, zu sorgen. Die liebende Teilnahme'darf sich nicht allein auf den Kranken erstrecken. Wo eine Mutter mit Preisgabe ihrer Gesmckheit Tag und Nacht beim kranken Kinde Wacht hält, da muß der Rabbiner Mittel und Wege zu schaffen suchen, daß sie sich nicht durch die grenzenlose Hingabe an die Pflege ihres Lieblings gesundheitlich zugrunde richtet. Alles aber werde ohne Salbung, in natürlicher ungezwungener Freundlichkeit gesagt. Das rechte Maß von Rücksicht gebe sich schon im Sprechtone kund. Kein zimperliches Flüstern, sondern mittlere Stimmlage! Alles am Rabbiner atme Ruhe, Ausgeglichenheit, Willenskraft! Alles, was stören könnte, und dahin gehört: fcchriges und flattriges Wesen werde gemicken. Der Kranke ist empfindlich, ihn ärgert dir Fliege an der Wand: Praktische Geschenke für don Haushalt In Matall, Olas und Porzallan flndan Sla In übarrolchar Auswahl bal FRANZ FREUND STUTTGART, KOnlgstraBa 60 Kamelhaardecken Wolldecken Steppdecken Autodecken Reisedecken etc. Unbedingte Qualitätsware Billigste Preise KÖCHE» d Co. Decken - Spesialpe.diäfi STUTTGART, »reHe.lr. 2b Ein g'rader Blick am rechten Ort, Tut mehr als hundert gute Wort'! 2. Dem Bedürftigen, der in der Krankheit doppelt elend ist, das Nöttge zu schaffen, ist das zweite Stück seiner Ausgabe am Krankenbette. Hierfür muß der Rabbiner mit den Wohltätigkeitsvereinen seiner Gemeinde und den Wohl-, fah-rtsorganisationen der Stadt stets im Zusammenhang stehen. Der durch die Praxis geschärfte soziale Blick wird bald die besonderen Nöte und Schwierigkeiten des vorliegenden Falles herausfinden. Di« Weise der Abhilfe ist keinesfalls in Gegenwart des Kranken zu verhandeln. Vielmehr muß ängstlich darauf gesehen wecken, daß seine Auftnerksinnkeit nicht auf die Sorgen und Kümmernisse des Hauses gelenkt werde. Hat man dennoch^ weil der Kranke selbst das Gespräch darauf brachte, hierüber «deck müssen, so suche man den Kranken schlicht und bestimmt zu beruhigen, und in einfachen Worten, als verstünde es sich von selbst, ihm zu versichern, daß di« gewünschte Abhilfe sehr bald erfolgen wecke. 3. Soll der Rabbiner mit dem Kranken und für ihn beten (schejitpallel Nck. 39 d). In Dunkelheit, Wo Form und Facke verloren, Wack alle Zeit Das hellste Schauen geboren! Beleuchtungskörper and andere eleldr. Gebraadugegen.itnde Gasherde und Kodier mit Doppolsparbrannor in grofier Auswahl bei — Joseph Jiidell / Stuttgart Jlgeaplatz 5 Telefon 24213 Teilzahlung g e st alte t Sdiuhhaus Feigenheimer Alleinder Herz-Schuhe STUTTGART, Frledrlchstr. 52 Verkauf