Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IV (1927-1928)
- Issue
- 3 (1.5.1927)
- Date
- 1927-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 12)
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- 82 — gen kann, sowohl für den Einzelnen, wie für das Judentum im Allgemeinen. Lustig fließende Quellen des Antisemitismus würden verstopft, wenn die Beamtenschaft im Verkehr mit dem jüdischen Kollegen den Juden so kennen lernen würde, wie er tatsächlich ist und nicht so, Sbie ihn Vorurteil und Bosheit zeichnen. Der Rabbiner am Krankenbett. Von Bez.-Rabbiner Dr. Beermann-Heilbronn. Gewiß ist das Judentum keine Prieiterreligion. Die Liebespflicht der Krankenpflege und des Krankenbesuches soll von allen geübt werden. Aber der Rabbiner muß auch hierin der Meister sein und ein rechtes Vorbild geben. Er hat den Seelennöten der Kranken ein Helfer zu werden und auch in den Krankenstuben soziale Rettungsarbeit zu leisten. Gehören regelmäßige Hau^esuche auch in gesunden Tagen zu den vorzüglichsten Mitteln planmäßiger Seelenführung, ohne die eine wirklich gedeihliche Tätigkeit des modernen Rabbiners undankbar ist, so haben die Seelsorgebefohlenen in den schweren Zeilen der Heimsuchung ein doppeltes AnreO auf die verständnisvolle Teilnahme ihres Geistlichen. Es mag leichter sein, eine gute Prckigt zu halten, als die rechte Art der Krankenfürsorge zu zeigen. Neben der reinen Herzensgüte ist feiner Takt nötig und völlige Klarheit über die Aufgabe, die der Rabbiner am Schmerzenslager des Leidenden zu lösen hat. Ein Stück Sonne und Freudigkeit bringe er mit sich. Die Mten haben auf Gott als den vorbildlichen Krankenpfleger hingewiesen, der beim leidenden Abraham treue Wacht hielt (Sota 14 a). So muß der Seelsorger aus der Fülle seiner Gottesgemeinfchaft heraus das rechte Wort der Stärkung und Ermutigung zu finden wissen. Nur wer kein weltfremder Stubengelehrter ist, sondern wirkend i.nmitten seiner Gemeinde wandelt (B. Mez. 30 d), vermag hier rechten Nutzen und wahren Segen zu bringen. Die drei Wege der Krankenfürsorge, wie sie vom Religionsgesetz (J Dea § 221) vorgeschrieben sind, hat.auch der Rabbiner zu betreten: 1. Zunächst jischtaddel baado birfuah „kümmere er sich verständnisvoll um die Krankheit und Konkurs Verhütung außerg. Vergleiche, Siamlungen, Liquidationen, Einziehung oon Außenständen, Steuererklärungen, Erbschaftsauseinandersetzungen, Testaments- und Vertragsentwürfe aller Art, Beratung in allen A n gelegen heilen durch Ernst Laidig, Treuhandgeschäft (handelsgertchtHch eingetragen) Kreeprinzetr. IS Telefon 24706 SpezlalbOr« lflr Sleneru. Mluobcralut Hermann Vees * Stuttgart Obersteuertekret&r a. D. Steuersyndilnu d. Laradesverbandes d. Wirte Wftrttbgs. IW Jetzt ~~gu Paulinenstr. 37 - Telefon 61102 MMIMWillUtlll C.M.B.H. STUTTGART r ALWE PETR St Bei Rückgang Ihres Haarbestandes verwenden Lie juc Dertziitun« unsere Haar- und Haardodeudftegeiuittrl nach Anweisung: bei fertige» Haare» .. von Md. 1.50 an - dei trotdene» Haare» von Md. 2 — an bei driichigen uu» schuppige» Haare».von Md. 5 — an Haar- »»» Aartpomade» mit «ebrauchsanweisungen.von Md. 1.50 an Versand gegen Nachnahme Bel«hr»»g»schrift Sder Haardeha»dl»»g: „Da» »er Wiege di» in» Alter" doste»!»»' Georg Schneider Sr Sohn 81 jährige Tätigkeit 1. »iietteedergische» H»ardetz»»dl»»g» - Institut Stuttgart G«»»asi»»strah» 21», 1. Stork, Merurus 28512 Mikroskopische Haarprüfung, Beratung. Bedienung und Verkauf täglich »»» 10 di» 12 Uhr uu» 8 di» 8 Uhr, Sa»»tag» von 0 di» 8 Uhr, S»»»tag» geschlosse» B.44..::.::.:.//:7-::./.^:+:/./B 235353482348000000232348232348235348532323532323535353534802024848534853535323