Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IV (1927-1928)
- Issue
- 1 (1.4.1927)
- Date
- 1927-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 32)
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" UV . i »141 1^111 l MWMMWMWWWWWWWWMMWWWWW^ richtet, auch 4—6 weibliche Jugendlich« bis 18 Jahren mindestens für 3 Monate aufzunehmrn. Jede Kurperiode ist auf 6 Wochen berechnet; in Ausnahmefälle^kann sie auf Wunsch des Arztes verlängert werden. Zur Anmeldung erbitte man Fragebogen bei der „Anmeldestelle für Wyk a. Föhr per Adresse Geschäftsstelle des Jüdischen Frauenbundes, Berlin 6 2, Rofenstr. 2—4. Neues Land für di« jüdisch« Kolonisation in Rußland. In den Distrikten Eupatoria und Dschankoj in der Krim wurden von der Regierung weitere 55200 Hektar Land für die jüdische Kolonisation zur Verfügung gestellt. Auf dieser Fläche werden in diesem Jahre 20000 Familien laut dem vorgeschriebenen Kolonisationsplan angesiedelt werden. (JTA>. Menschen seid menschlich. Unter der Parole: „Menschen seid menschlich" fand am 27.3. auf Einladung des Landesverbandes Groß Berlin des Ccntral-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glau bens eine Morgenfeier in den Spichernsälen de« Berliner Westens Katt'. Die weiten Räume waren von mehr als tausend Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Vorsitzende des Landesverbandes Groß- Berlin, Tr. Bruno Glaserfeld, wies auf die letzten Ereignisse am Kurfürstendamm und die weitere drohende Gefahr antisemitischer Verhetzung hin. Dem völkischen Schlachtruf: „Schlagt die Juden tot!" stellen wir das „Menschen seid menschlich" entgegen. Justizrat Dr. BrÄmitz, der Vorsitzende des C.-B., beklagte das allmähliche Schwinden des Humanitätsgedankens, dessen Betätigung heute mehr als je gefordert werden muß. Wenn dieser Humanitätsgedanke Allgemeingut des ganzen deutschen Volkes sein würde, wäre das Prinzip der Gleichheit vor dem Gesetz niemals ins Wanken gekommen. Wir strecken unseren Gegnern nicht die Faust, sondern die warme Hand der Versöhnung entgegen. Landtagsabgeordneter Oberpräsidialrat a. D. Dr. Grzimek weist auf den immer steigenden Boykott und die gesellschaftliche Aechtung in so manchen Provinzen unseres Baterlandesl hjn. Der Kampf um den Menschlichkeitsgedanken wird nicht in Berlin ausgefochten, sondern in den Provinzen, wo auftechte Bürger nicht einmal wagen dürsten, sich zur Verfassung zu bekennen. Deutschland muß zu jener Volksgemeinschaft kommen, in der einer vor dem anderen Anspruch auf Achtung hat. Oberstudiendirektor Dr. Hans Henning wandte sich gegen die Verhetzung in Schule und Hochschule. Aufgabe der Lehrer und Erziehungsarbeit sei es, in unserer Jugend den Sieg des Guten vorzubereiten, d. h. eine edle, vornehme, von den Gedanken, der Menschlichkeit beseelte Jugend heranzubUden. HEILBRONN Karl Gertler Juwelier Spaxlalitlti Bruckmann. Kaiserstr, Silber-Bestecke L. .. . J Blumentiaus Max Bräunung HEILBRONN a.N. Kaiserstraße Nr. 21 Telefon 162 Künstlerischen Blumenschmuck Garne _ . Kurzwaren Strumpfe r Dnnnnnp Ci4iSllin#v Trikotwäsche ' L. BrEnnEi1 jmlllinQ \ Wo 11 waren Fleinerstrage 35/37 £\ i L. ZEHENDER.:A«/T.Lf.3i6 rirl s Ritard jctsr n r 1 Ausführung einfacher und feinster Arbeiten Schilder, SliuWcha Karbtr. 85 Tel. 200 TENNIS-ARTIKEL j la groBar Auswahl * Dekorationen etc. .