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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1927-03-01 · 23 (1.3.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
III (1926-1927)
Issue
23 (1.3.1927)
Date
1927-03-01
Page
[Seite] (sequence 20)
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- 554 Meuaiffcmee-Merrschen und Juden. 5) Don Bezirksrabbiner Dr. Beermann-Heilbronn. <«chl»tz> . P In seiner Schrift de Vita et moribus iudaeorum (über Leben und Sitten der Juhen) erklärt er den Talmud für den Hauptschuldigen an der ablehnenden Haftung der Juden gegen das Christentum. Daher müssen alle talmudischen Schriften den Juden genommen werden. Fluch Bileams in Segen, gemahnt es, wenn wir bei Karben lesen: „Wenn man dem ärmsten Juden alle Schätze der Welt gäbe, er würde seinem Glauben nicht entsagen. Auch der unwissendste würde sich lieber tausendmal verbrennen lassen, als den Dreieinigen zu bekennen." Jakob Hochstraten, der rührige und rücksichtslose Ketzermeister Kölns, kann selbstverständlich die gefährlichen Judenschriften nicht schnell genug beseitigt scheu, ohne seine diesbezüglich« Forderung irgendwie sachlich zu begründen. Einzig Reuchlins Gutachten bchandelt die Frage wissenschaftlich. Er ist für Erhaltung des Talmuds, weil auch für Christen in diesem Buche GUSTAV SATTELMAYER Ao|iuicBiir. 3 - Gegr. 1869 - Telefon 61419 BAUFLASCHNEREI Haasenfwätserungen, Sanitire Anlagen Reparaturen aller einschlägigen Arbeiten prompt und billig Korsettenhaus Stick Bl Korsetten Qüstenfialter, Qfntertaillen Strümpfe in erstklassigen Fabrikaten itmiiiiuiiiiiiniiiiiiiiiimitnifiiuuuwiliiRiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiii Stuttgart, Königstraße 42 Telephon 23212 Gelegenheitsk&ufe stets am Lager Orient und Deutsche T eppidücunsi- Stopferef and K. THEURER / STUTTGART Lamgeslrage Nr. 8 » Fernsprecher SA. 23590 < Perser Teppiche Wascherei Entstaubung TEPPICH- GESCHÄFT viel Gutes und Lchrreiches steht, weil sich Beweise für die Messianität Jesu aus chm erbringen lassen und weil vom Standpunfte des Rechts die Kirche nicht befugt sei, die Juden in chrer Religion, über deren Ausübung sie sich im Talmud Rat holen, zu beschränken. Di« Juden seien keine Ketzer, sondern Mitbürger des römischen Reiches, die den Schutz der allgemeinen Gesetze genießen müßten. Dieses für die Juden so glänzende Gutachten sucht nun Pfefferkorn in seinem Handspiegel" dadurch abzuschwächen, daß er ihn für einen durch Judengeld bestochenen Ignoranten erklärt. Reuchlins Antwort: Augenspiegel, «ine von Juden viel gekaufte Schrift, enthält neben den tatsächlichen Berichtigungen auch die schöne Mahnung, daß Christen und Juden einander lieben sollen. Inzwischen predigt der lügnerische Renegat in Frankfurt und hetzt die Dominikaner zu immer erneuten Angriffen gegen Reuchlin. Dieser fand einen Bundesgenossen in Franz von Sikkingen. Als nach einem jahrelangen Prozesse vor dem Edelholzmöbel der Firma Schildknecht &Cie. Stuttgart, Krlegsbergstr. 42 sind eine Spitzenleistung in Qualität und Form bei niederem Preis Karl Siett / Stuttgart Kimftgeroerbetiaus Königftr. 40 Spe-lnlltiit: St Seancen, TOnanorfiguTen, tl Julius Hirschfelder Stuttgart Marienstraße 32 * Das Haus für fesche Damenkleidung Steter Eingang aparter Neuheiten in erlesenem Geschmack bei sehr mäßigen Preisen

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