Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- III (1926-1927)
- Issue
- 22 (16.2.1927)
- Date
- 1927-02-16
- Page
- [Seite] (sequence 5)
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— 515 Gegenteil wird es ihnen als Veidienst angerechnet werden müssen, daß sie sich dieser Dinge annehmen und nicht alles dem Zufall überlassen. Tie Gemeindegenossen aber werden gebeten, ihr Interesse an dem Gemeindeleben u. a. dadurch zum Ausdruck zu bringen, daß sie demjenigen Verein beitreten, der ihren Anschauungen entspricht und innerhalb ihres Vereins für eine sachgemäße Regelung der Gemeindeangelegenheiten im Allgemeinen und der Wahlen insbesondere eintreten. Das ablehnende Verhalten verschiedener in Aussicht genommener Kandidaten ist teils auf wirtschaftlicke, teils auf persönliche Verhältnisse zurückzuführen. Es soll aber nicht verschwiegen werden, daß etwas mehr Harmonie beim Vorsteheramte die Arbeiten fördern und dazu beitragen würde, das Amt eines Gemeindevorstehers wie in früheren Jahren begehrenswert zu machen. Josef Schwarzschild, Vorstand des Vereins für jüdische Gemeindeangelegenheiten. Für und gegen das Paläftinakomitee. Das Präsidium des Deutschen Komitees Pro Palästina hat am 7. Februar, mittags 1 ilhr, im Hotel Kaiserhof seine konstituierende Sitzung abgehalten. Zum Vorsitzenden wurde Gras Bernstorff gewählt. Dem Präsidium gehören ferner an: Rabbiner Dr. Leo Baeck, Prof. D. Dr. I. V. Brcdt, M. d. R., Dr. R. Breitscheid, M. d. R., Kurt Blumenfeld, Prof. D. Dr. H. Greßmann, Prof. Dr. O. Hoetzsch, M. d. R., Domkapitular Prälat Prof. Dr. Kaas, M. d. R., Dr. von Kardorff, M. d. R., Freiherr von Richthosen, Ministerialdirigent im Auswärtigen Amt, Leg.-Rat Prof. Dr. M. Sobernheim, Koni.-Rat Konsul Dr. W. Sobernheim, Frau Katharina voir Oheimb, Karl Glaser. Das Präsidium beschäftigte sich u. a. mit den Angriffen, die gegen das Komitee erfolgt sind, und beschloß folgende Erklärung: „Das Deutsche Komitee Pro Palästina hat die Uebcrzeugung, daß der Aufbau der im Palästinamandat vorgesehenen vom Völkerbund garan tierten Heimstätte für das jüdische Volk aus politischen und wirtschaftlichen Erwägungen und als ein Werk menschlicher Wohlfahrt und Gesittung Anspruch auf die deutschen Symparhieen und die tätige Anteilnahme der deutschen Juden hat. Das Deutsche Komitee Pro Palästina tritt | Israelitischer Frauen Mer rin Ktnttgart iiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniNimiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiHiiii W M Wir laden unsere Mitglieder zu der am Man- W W tag, den 21. Februar, nachmittags 4 Uhr tm ■= H Siyungssaale des Bürgermuseums, Langestr. 4b m W stattfindenden General - Verxamminng g ergebenst ein. M W Tages-Ordnung: 8 1. Tätigkeitsbericht 5 W 2. Kassenbericht W 3. Satzungsänderungen Z W i. Entlastung des Ausschusses W m 5. Neuwahlen W W 6. Verschiedenes. W W Um zahlreiches Erscheinen wird Höst, gebeten, gj 8 Der Ausschuß. m Bericht deS Israelitischen Fürsorgeamtes über de» Monat Januar. Das Israelitische Fürsorgeamt hat im Monat Januar 1927 unter Mitwirkung der angeschloffenen Wohlfahrtsvereine folgende Tätigkeit entfaltet: Laufende Unterstützungen.M 1609.30 Einmalige Unterstützungen. 372.19 AnftaltSfürsorgr.* 277.30 Gesundheitsfürsorge. 122.45 Erholungsfürsorge.„ 47.10 Winterfürsorge.„ 496.70 AuSbildungsbethilfen.„ 80.— Durchreisende. 325.20 An 10 Erwachsene und 4 Kinder wurden insgesamt 33 Kleidungsstücke abgegeben. An Spenden find Mk. 100.— eingegangen von dm Hrrrm Karl Kaufmann, Kommerzienrat Adolf Wolf. Voranzeige. Am Sonntag, 20. März ds. Js. z verarutoltet der E : Verein Jüdisches Lehrhaus einen j 1 r Vorfrags-Abend j im Fesisaal des Stuttgarter Handelshofs : Dr. Arthur Sakheim l z Erster Dramaturg und Spielleiter des » Schauspielhauses Frankfurt a. M. r und t 3 Jise Goldner werden aus > l NorUz Hainuunis E Drama: Das Weib des Akiba | lesen. / Die Mitglieder, Hörer u. Freunde : . des Lehrhauses werden gebeten, sich E den Abend frei zu halten.