Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- III (1926-1927)
- Issue
- 21 (1.2.1927)
- Date
- 1927-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
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w - 409 - war, über dieses Tbema zu sprechen, wurde für seine Darbietungen mit herzlichem Beifall gedankt. — In dem Vortrag. den am 30. November 1926 Lehrer Adelsheim er über .Napoleon nach Emil Lud« tot 8* hielt, gab der Redner ln seinem ersten Teil dir äußeren Daten des Leben« Napoleons. Dabei behandelte er besonders eindringlich die Jugend Napoleon« und die ersten Jahre seiner militärischen Laufbahn. Von den späteren Leistungen Napoleon« hob der Redner die hervor, die auf politischem und kulturellem Gebiete lagen. Dadurch wurde auch da« Charakterbild Napoleons, das der Redner in einem zweiten Teil zeichnete, ein anderes, als es gemeinhin dargestellt wird: Napoleon war nicht allein ein militärische« Genie; er war ebenso sehr weitblickender Staatsmann und ein unmittelbarer oder doch mittelbarer Schöpfer kultureller Werte auf dem Gebiete der Gesetzgebung, der Verwaltung, des Verkehr«, der Kunst. — An den beifällig aufgenommenen Vortrag schloß sich eine kurze Diskussion an, die dem Redner erwünschte Gelegenheit gab. sich besonder« über da« Verhältnis Napoleons zu den Juden auszulassen. — Am 14. Dezember 1926 hielt Dr. med. Ney einen Bortrag über .Sportsfragen.- Der Redner behandelte vor allem die Stellung der Jugend und be- I sonders der jüdischen Jugend zum Sport. Sport tut not für jeden einzelnen; aber nicht ein dilettantisches Hrrumprobteren an allen möglichen Sportarten, sondern strenge Ausbildung und Hebung in einer oder höchsten« zwei Sportarten. Welche Sportart b sonder« zu empfehlen sei, hängt von der körperlichen Veranlagung und dem Gesundheitszustand de« Einzelnen ab. Auf der anderen Seite warnte der Redner vor unkluger Uebertreibung in der Ausübung de« Sport«. In der anschließenden Aussprache wurde auf die sportliche Tätigkeit de« Verein« etngegangen. Der B.A.B. hält ja bekanntlich wöchentliche Sportabende für seine Mitglieder unter der Leitung besonders befähigter Kräfte ab. Die wertvollen Ausführungen de« erfahrenen Sportarztes fanden wohlverdienten Beifall. Dr. E. Stuttgart. SO-jährige« Doktoicjubiläum de« SanitätSrats Dr. Emanuel Weil. Am ll. Januar durfte der weithin bekannte Vertreter der Ohrenheilkunde SanilätSrat Dr. E. Weil sein goldenes Doktorjubiläum in völliger körperlicher und geistiger Frische feiern. Die Universität Frankfurt, die RechtSnochfolgerin der Universität Etraßburg. an der Dr. Weil 1877 promovierte, hat ihm da« Doktordiplom erneuert. Dr. Weil hat während des Kriege« nach seiner Reak- Sei» Ober 70 Jahre bcwlhrl A HARDT Frau M. Vogel Planos. FWdeUabrik . Gegrftadet 1855 STUTTGART » Foralatr. No. 151 KARL HARDT Ist die 1. Fabrik des JLandet. die | fj seil 1862 als SpeslalttSt kreuiealtiie Pianos baut. Werkfiätte für Damen - Bekleidung in einfachfler bis feinfler Ausführung STUTTGART, Königftraße 14 / Tel. 219 97 Beste Gewähr fär gute, gediegene Jirbcii. (Hahn & Kolh-ffous Eingang Stephanstraßc, Fahrsiuhl) MtHf Fntt. gttgtnm ZBIainmiBSnT Tw« - summmt - | BOMP^N V. ArurrdABT— TWBHAOOiTB storrt 3»«MD, MÖGti., VOP> HäMQt </■ KlÄStfl FRIEDRICH STAHL . Buchhandlung Inhaber: H. Beok u. 0. Dufayel STUTTGART PoetstraSsG / Haus Btahlsok / Tslsfon aseas Geschäftsstelle der „Freien Bühne" Tanz-Schule Volle Kanzleiatr. 241. Stock » TcL 24112 Tägliche Anmeldungen für demnächst beginnende Kurse für Anfänger. Gründlicher Unterricht in sämtlichen modernen Qesellschafts-Tänzen / Einsel-Unterricht jederzeit■ Friedrich Kernberger Hohehheimerstrafie 47 .Bubikopfschnitte und moderne Haarpflege — Aeo&erst solide, angemessene Preise — ParfflHcric am PMlIaeikerft Ad. Oslarberfl-Oraaler Inhaberi Dr. ADOLF GRABTER S_A. 23325 iüfefirsamttldie TeUcdc-Arflkcl Ruff 41699!