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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1927-01-16 · 20 (16.1.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
III (1926-1927)
Issue
20 (16.1.1927)
Date
1927-01-16
Page
[Seite] (sequence 19)
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Berfassungsfrage betreffend, noch immer niK Ungelöst ist. Der Borstand der Deutschen Studentenschaft wird ersucht, bis Sonnabend, den 18. Dezember, mittags 12 Uhr, Antwort zu geben. Der Vorstand der Deutschen Studentenschaft hat hierauf der Bonner Studentenschaft mitgeteilt, daß er ein solches ultimatives Telegramm überhaupt nicht beantworten werde. Uscher Ginsdnrg (Achad Haam) gestorben. Sonntag, den 2. Januar, 5 Uhr morgens ist Achad Haam in seinem Hause in Tel--Aviv gestorben. Uscher Ginsburg, wurde im Jahre 1856 in Skwira (Gouvernement Kiew) als Kind einer bemittelten und angesehenen jüdischen Familie geboren. 1878 kam er nach Odessa. Von Hort ging er zwecks Studiums nach Wien und nach anderen Zentren Europas. 1884 kehrt er nach Odessa zurück und schloß sich der von Lilienblum und anderen geführten Chowewej Zion-Bewegung, die sich der praktischen Siedlungsarbeit in Palästina widmete, an. 1889 veröffentlichte er in der hebräischen Tageszeitung „Hameliz" eine Artikelserie „So ff hu haderech" („Dies ist der Weg nicht!"), die in den Chewej Zion-Kreisen und weit über diese hinaus revolutionierend wirkte. Er forderte, daß mit dem praktischen Palästina-Werk eine Arbeit für geistige Erneuerung des Judentums Hand in Hand gehe. In diesen Aufsätzen war schon sein später schärfer herausgearbeiteter Kulturzionismus in dm Grundgedanken enthalten. 'Anfang 1890 begründet« er in Verfolg dieser Ideen den Verein „Bnei-Mosche"chem auserlesene Persönlichkeitm, die sich der national-geistigen Wiedergeburt zu widmen hatten, angehörten. Zu dm Mitgliedern zählten Lilienblum, Lewinsky, Tschlenow, Ussischkin, u. a. m. 1892 veröffentlichte er nach einer Palästinareise die Arttkel-Serie „Eines m'erez Israel" („Die Wahrheit aus Palästina"), dann eine größere Anzahl Essays zur jüdischen Wesenheit und Geschichte, in denen seine Weltanschauung niedergelegt ist und die später in dem mehrbändigen Werk „Al paraschath derachin^" („Am Scheidewege") gesammelt erschienen uiü> in fast alle Kultuirsprachen übersetzt wurden. 1896 begann er in Odessa mit der Herausgabe der Monatsschrift „Haschiloah", die er 6 Jahre lang persönlich redigierte. Um das Jahr 1900 leitete er in dieser Zeitschrift einen Kampf" gegen den politischen' Zionismus Herzl's und Nochau's ein und stellte diesem den Kulturzionismus entgegen, der in dem Palästinawerk nicht eine politische prakttsche Lösung der Judenfrage sehen kann, sondern die Schaffung eines geistig kulturellen Zentrums für das gesamte Judentum in Palästina anstrejbt. 1908 übersiedelte er nach London, yor mehr als 4 Jahren nach Tel-Aviv. ITA U V M $$ Obersdiwabisdic X Kotilenhaiidelsgesellsdiati .u Ulm ‘a. D. Fraaenrtr. 34. Telefon 1490 Leger: Blaabearentraeae. cffefilen / <XoRs dSrifieUs / %3Volz Düngemittel, Torfstreu, Torfmull Franz LEIBER I MÖBEL* Frauen« tra(ie 118 I . t.i 11 na I Stefnersdien TeL HO* IParacUes-Betten ALLEINVERKAUF der Btfenditiinis- KOrper aller irt Kwh* EL HCiZ' Apparate M SIickkzIMm.il» Hirsduir. 12 - TeL 764 Wim ranaoooBoa | ©scar W.ommerev / g üormals 90al. Singelmaier ö -Gongest!. 18, Töelef. 768 b <Spe3ial-§escfiäfi | für Feinkost, *W,'ild und Qeßügel 8 SfColte Qlatten, S)elÜL-ffesc£en/c/U>rbe Pf aff - Nähmaschinenhaus Inhaber: Otto Pabst Ferasprcchtr 444 Ulm 8. D. HlnchitraßeNr.4 235353234853234848232348484823534848535353534823485353534890532348484853484823

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