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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1927-01-01 · 19 (1.1.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
III (1926-1927)
Issue
19 (1.1.1927)
Date
1927-01-01
Page
[Seite] (sequence 7)
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i my i rnifmui J ren Ausschuß jüdisch«! Frontsoldaten, und Ende Februar 1419 forderte der würthembelgische Landesausschuß die Kriegsteilnehmer im ganzen Lande auf, sich unter Angliederung an die Ortsgruppen des Centralvereins zu besonderen Kriegsteilnehmerverbänden zvsammenzuschließen. Als erste Aufgabe derselben'wurde die Schaffung einer einwandfreien Statistik bezeichnet. Ein am 14. M,rz versandtes Runhschreiben an die jüdischen Lehrer in den kleinen Gemeinden bat um die Nennung von Frontsoldaten, welche geeignet und willens seien, die statistischen Arbeiten zu leisten. Am 15. März 1919 wurden die Zählkarten für di« Statistik in ganz Württemberg versandt. Aber der sorgfältig angelegte Plan fand nirgends die notwendige Unterstützung und konnte erst nach Jahren verwirklicht werden. Die Hetze der Judengegner hatte schlimme Folgen. Ein Teil unserer jungen Leut«, die erlebt hatten, daß der Centralverein sie während des Krieges nicht schützen konnte, wenn sie als Juden benachteiligt wurden, ging mit fliegenden Fahnen ins zionistische Heerlager über, und besonders in den großen Städten und an den Universitäten entbrannte ein heftiger Kampf unter den Juden selbst. Eine Versammlung, die der württembergische Landesausschuß am 21. Juli 1919 m Tübingen veranstaltete, zeigte diesen Kampf innerhalb der Studentenschaft in bedauerlicher Ausartung. Bei einer öffentlichen zionistischen Versammlung in Stuttgart versuchten die Haken kreuzler «ine Prügelei zu entfesseln, die den polizeilichen Schluß der Versammlung erzwang. Der Landesausschuß des Centralvereins hielt es für seine vornehmste Pflicht, der Ordentlichkeit nicht das Schauspiel eines jüdischen Bruder kampfes zu geben. Er ging und geht auch heute davon aus, daß die deutschen Juden selbstverstänb lich von ihrer Stellung zum deutschen Vaterlande niäD preisgeben dürfen, daß aber Meinungsverschiedenheiten innechalb der Juden im^>Hause auszutragen sind. j l>a§ Jahr 1919 hatte dem Landesausschuß und Stuttgarter Ortsausschuß eine solche Anhäufung der Geschäfte gebracht, daß die G r ü n - dungeineseigenenBureausinStuttgart nicht mehr zu umgehen war. Am 15. Januar 1923 wurde das Stuttgarter Sekretariat begründet, das seither die gesamte Büroarbeit für den Landesverband besorgt. Die Entsendung von Rednern in di« einzelnen Ortsgruppen wurde bei der täglich wachsenden Häufigkeit der gegnerischen Angriffe imjp« schwieriger. Im Mai des Jahres 1920 veranstaltete deshalb der Landesausschuß einen Rednerkurs für die Mitglieder, welche sich der Bersammlungstätigkeit widmen wolften. Der Kursus, welcher vier Tage dauerte, wurde von dem Direktor des Central- Wiegen täglich, macht schlank und beweglich! Penoaen lple|dwi|c bis 125 kg. auch als Küchen' ul GepSdnrage verwendbar . RM 1fe~ PencMaem-Standwage, ln feiner WetssemalUelacklening. die Messingtelle vernickelt Skalaclntetlung von V» zu 100 Gramm. Tragkraft 125 kg . . . . . RM SO.» SgagHagawage, in feiner WeUseraalUetadderung mit vernickelten Schiebegewichten. Skala - Einteilung «gm 10 zu 10 Gramm.RM 50— ... S&mitidte Wegen wiegen garantiertpr&zis ------- PAUL HENGER * STUTTGART Inhaber: Med.Waarenh.iu A^Q. IW STUTTQAKT, Kmprhdr.MA Engen SOMcfecr,, Hafnermelsf er Olfarfr. Nr. 21. Tdlefo« 02*2« Kachelofen, Eiserne Öfen Kehlen- und Gasherde Beratungen POnktl. Ausführung v. Reparaturen, la Referenzen in 5=M=msiisieN!sasin3iigiiisiiiiii=iii=inaiii3Ba in m in jg ist GELLHORN&Co. (jj KÖNIGSTRASSE No. 17 RUFNUMMER No.26303 jjj bisher S. Gellhom .. NUTE/BLUSEN Sj KLEIDER/PELZE | HANDELSSCHULE _ PAUL VOGEL / STUTTGART Friedrt du treue 41 Fenuprecher Nr. 249 07 Bette AatbUdnnS für dti krafmbn. Kontor Damptwasdi-Ausfall KnMler Inhaber, 3. WITTMANN suaenwrsw.eea, TeLu.eseis / eesr.teee Nasswäsche, Trockenwäsche, schrankfertige Wäsche, feinste Stärkwäsche Qordinenspamieret, Abholung u. Zustellung

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