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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1927-01-01 · 19 (1.1.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
III (1926-1927)
Issue
19 (1.1.1927)
Date
1927-01-01
Page
[Seite] (sequence 6)
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— 444 — waren en gros einen Stadtreisenden für Stuttgart und Umgebung. Ich habe mich kurz beworben. Die Folge war, daß. ich nach einer weiteren ausführlichen schriftlichen Duette und einer darauffolgenden persönlichen Rücksprache nochmals ersucht wurde, anscheinend zur endgültigen Erledigung vorzusprechen. Die Angelegenheit wurde dann auch tatsächlich ins Reine gebracht, d h. Gehaltsansprüche, Tätigkeit etc. waren bereits festgelegt, der Eintritt sollte am 1. 1. 27 erfolgen. als mich plötzlich einer der Herren nach meinem Glauben befragte. Als ich sofort erwiderte, daß ich Jude bin, waren die beiden Herren so überrascht, daß einer derselben die Frage nicht unterdrücken konnte: „Ja, warum haben Sie denn das nicht gleich gesagt?' Des weiteren wurde mir erklärt, daß sie in diesem Fall das Engagement nicht abschließen könnten, doch wollten sie sich nochmals mit dem Stammhaus Mainz in Verbindung setzen. Am nächsten Morgen hatte ich die Absage schriftlich. Als erstes will ich dazu bemerken, daß es für einen jüdischen Herrn der Kurzwarenbranche seht schwer ist, bei einer der hiesigen Kurzwarenfirmen Anstellung zu finden, da von den 0 größeren Firmen 4 jüdische Angestellte nickt einstellrn. Die jüdischen Firnien sollten doch an solchen Beispielen lernen, und endlich dazu bewegt werden, bei Bedarf eben auch in erster Linie jüdische j-.nge Leute zu bevorzugen, denn sonst wird es ja mit der Zeit unmöglich, überhaupt noch eine Stelle zu bekommen. Als zweites sollen die jüdischen Abnehmer der Firma Becker obigen Standpunkt ihre« Lieferanten kennen lernen. 3 P Zum 20 jährigen Bestehen des Württemberg. Landesverbands des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. (Fortsetzung und Schluß). Ter Erfolg dieser Versammlung war ein glänzender. Sie brachte dem Zentralverein 112 neue Mitglieder. Aber die Angriffe unserer Gegner waren so maßlos, daß ein Teil unserer jüngeren Mitglieder glaubte, einen eigenen Stoßtrupp zur Abwehr der Judenhetzer bilden zu müssen, und deshalb ein besonderes Attionskomitee ins Leben rief- Es zeigte sich jedoch schnell, daß die Zersplitterung der Kräfte mehr Schaden als Nutzen brachte, und bereits am 15. Januar 1919 vereinigte sich das neue Komitee mit der Ortsgruppe Stuttgart des Centralvereins. Ende Januar 1919 bildete der Ortsausschuß einen befändef Hotel Dalbeck mit Neubau Äarl £s» 1 Inhaber tz. £ttft und 2T. Daestlor) Freukenstabt im Schwarrwalß Häuser vornehmsten Ranges Bevorzugteste Lage j Brudunami'Besledie edl Silber and ln Terstlbert j Juwel». Goldand 1 _ . SUberwuren \ CäTI lllUlZ TUACR' ». I Jwveßer Innbuddferen 1 Stuttgart. Efeerliirdstr. E5 Sei» über 70 Jahre bewShrl M HARDT Pf«■<>- n. Flütfeiiabrik » Gegründet 1855 STUTTGART » Forst.tr. No. 131 KARL HARDT Ist die 1. Fabrik des Landes, die ” seil 1863 als SpezlaUlit kreuzsattlge Pianos baut Jj Beate GewAht für gute, gediegene Arbeit. MW» Hl »K»tH* ZMRSrklMnN. Tb« - 5U«i»| - Bku. Motzer & Krauß Stuttgart Köntgstr. 53 (Ecke Eberhardstr.) Damenkleiderstoffe Nur preiswerte Qualitätsware 1 Uhren -Aeckeiie 1 Königstr. 51 feg. d.Tübtngerstr. 1 Fach - Gescii&fl guter Uhren. 1 Eigene Reparatur-WerkstAtte. |" Ba^te,Saton ~| Mariä Haag - Hdolf Honold | Fernr. 21452 STUTTGART Königstraße 11 Deine Augen vertrau nicht Jedem! Vom Fachmann einwandfrei engepaßte Augengläser schonen das J.tage. Gewähr für gute ftrheit bietet Adolf Mehrer vorm. G. Lufft Tet 245 Ö6 Stuttgart Eberhardstr. 37 Spezialgeschäft für Angenoptik, Theatergläser, Feldstecher etc. Elektrische nni Kntt*Midai werden prompt und billig angelegt Teietaa Reparaturen aller elnsdil. Arbeiten 1211 HIHI. ausgetührt durch das 111111111111 SpczlaHiefdiiff lflr elektr. miaK» WIUL Tflnwn / Stuttgart, MeiterMntt 112 RapUMHuffieref m. b.1ÄE22S52L2

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