Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- III (1926-1927)
- Issue
- 18 (16.12.1926)
- Date
- 1926-12-16
- Page
- [Seite] (sequence 9)
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die für sämtliche' Beamten erstrebt wird, würde dadurch aksgichdbrn. Gerechtfertigt wäre für alle Beamten eine Zulage für ihren rituellen Haushalt und würde sicher bei sämtlichen Abgeordneten Anllmig findm. Tatsächlich hat der rituell lebende Lehrer einen größeren Aufwand als sein christlicher Kollege. Er bittet dringend, den Antrag des Ausschusses abzulehnen. Von Dr. Würzhurger-H«ilbro,nn wurde der Antrag, der abgelehnt wurde, eingereicht: „Die Gemeinden erheben für Kasualgebühren die dolg-bühren in det Höhe, wie sie vom Oberrat in der StolgebührenordnuNg festgescht sind, und überweisen sie ungekürzt vierteljährlich den betreffenden Beamten." Der Vertreter der Lehrer, Oberlehrer Preßbar g eri-C re gl i n ge n, gab die Erklärung ab: „Ich bin nach wie vor gegen die Erhebung der Sjolgebühven. Sollte aber die Landesversammulng —i gegen mein Erwarten — den Gemeinden auf diesem Gebiete freie Hand lassen, so werde ich mich det'Stimme enthalten." Dr. Gumbel-Heilbronn wies mit ernstem Nachdruck daraus , hin, daß es sich hi« um die Wahrung »pohl erworbener Rechte handelt, da d«n » Beamten etwas genommen worden sei, woraus sie einen vertraglichen Anspruch haben..Die Annahme einer Stelle sei oft nur unter der Voraus- ~ setzung erfolgt, daß wesentliche Einnahmen aus Stolgebühren vorhanden sind. Dieser rechtliche und 1 sachliche Anspruch wird ihnen durch die Stolgebührenordnung genommen. Die gleich« Bezahlung der Beamten ist an sich ungerecht,da die Ortsverhältnisse in sich ungleichmäßig sind. Es entspricht der Gerechtigkeit, hier Wandlung zu schassen. Nach mehrstündiger Debatle wurde der Antrag des. Finanzausschusses mit 6 gegen 8. Stimmen bei 4 Stimmenthaltungen abgelehnt. Hierauf wurde der Antrag des Oberrats mit 11 gegen 8 Stimmen angenommen. Der Erlaß selbst wurde bi-raus einzeln nach seinen Paragraphen beraten und verschiedene Aenderungrn vorgenommen. Ebenso wurde über die vorgelegte Stolgebü-hrenorhnung beraten, bei der auch gegenüber dem Vorschlag des Oberrats Aenderungrn beschlossen wurden. In' 45,1« Ober 70 Jahre bewehrt HARDT Planon. Flfttfetfabrlk » Gegründet 1855 STUTTGART » ForaUtr. No. 131 KARL HARDT Ui die 1. Fabrik de» Lande», die •eil 1862 aU Spezialität kreuuaiUge Plano» baut Beate Gewähr für gute, gediegene 3ItbeU. ■um Pntu, Minan* ZR1—aikl«liil. Tnsa. SIR—t - «Mt. Die veUteriibmte* amerikanischen Modelle 3er Chrsets Corsftlfttle (liitnkiDrri.CinrtKreiit) Hr.siifkc'iL.s^liiiü' ÜilUHnlitoNUf Ül| (/•st stongcnlos auf olle Fülle) sin? känstierircho Schilp fangen der Warner Bros. Ca^ New York ln der ganzen Welt, in jedem knliivierten Lande ist „ün *j/cuner“ 3as selbstpcrständlichste, wichtigste Wäschestück — (leicht and schmiegsam) derelegantenFrau Man hüte sieh vor minderwerdgenNathahmungen, die mißbräuchlich als n.American Modelt'bezeichnet werden. Jedes trägt den echte dmmer Stempel Alleinverkauf FfflRixrath Neue Brücke & (nSchai <L Königair ) S.A. 60476 .Bitte die Auslagen i u beachten/ camers Silberburgstraße 121 illllllUllllllllllltlUIIIIIHIllIHHItMnilllllHllini I FRANK-SEIDEN § Seidenstoffe - Bänder - Samte i I GEBRÜDER FRANK 1 1 Königstraße56 STUTTGART Tel.S.A.23209 s HIHIMlI ^imniiiininiiiiiiiiinii u einemgemütlichen ffCItTl gehören die guten Möbel von GEBRÜDER ROIfRER Klrchhalai u. T. AuwdeUnn*- ZttÜttiUl, Lebende Forellen, Karpfen, Sdileien Rehwild, Hasen Junge GJtase* junge Enten Hahnen, Poularden, SuppenhBhner KARL KRAUTH Friedriohebau - Telephon 20241/42 und CaaaataH, Bahnhofstraß« Nr. &