Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- III (1926-1927)
- Issue
- 18 (16.12.1926)
- Date
- 1926-12-16
- Page
- [Seite] (sequence 7)
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toooooeoooooooooooi jeder einzelnen Gemeinde selbständig zu überlassen," die zweite,, „den Gemeinden wird anheimgegeben, ob und in welcher Weise sie über die Stolgebühren zugunsten der Beamten verfügen wollen," die letzte: „die Regelung der Stolgebühren der Beamten bleibt jeder einzelnen Gemeinde überlassen." Dagegen hatte der Oberrat beantragt, den Erlaß vom 23. Juli 1923, nach welchem die Stolgebühren abgeschasft wurden, mit unwesentlichen Aenderungen nochmals an sämtliche Gemeinden und Beamte hinauszugeben. Von seiten des Oberrats wurde angeführt, daß es nach langen und schweren Mühen zu dieser Regelung gekommen sei, und daß das Ansehen der Rabbiner und Lehrer nur gehoben werden kann, wenn die Stolgebühren in die Gemeindekasse fließen. Ter Berichterstatter des Finanzausschusses, Ministeralrat Tr. Hirsch, teilte den Bcschluß der Finanzkommission, nach welchem der Antrag der Gemeinde H e i l b r o n n mit fünf gegen zwei Stimmen angenommen worden, mit. Die Finqnzkommission hatte beschlossen, diesen Antrag mit dem Zusatz: „Soweit eine Ueberweisung der Stolgebühren stattfindet, haben die Gemeinden dem Oberrat Anzeige zu erstatten" zur Annahme zu empfehlen. Es wäre nicht zu verkennen, daß den Beamten ein wesentlicher Ausfall durch die Aushebung der Stolgebühren entstanden und daß der Verzicht der Beamten auf die Stolgebühren in der schlimmsten Inflationszeit ausgesprochen worden sci, in welcher die Einnahmen aus den Stolgebühren bei weitem nicht dem von der Zentralkirchenkasse damals vorgenommenen Abzug von 5—10 Prozent entsprachen. Auch bei den katholischen Geistlichen wären die Stolgebühren nicht abg schafft. Es bestände bei ihnen nur die Verpflichtung, sämtliche derartige Einnahmen für religiöse Verpflichtungen und charitative Zwecha-'Ar^rerwenden. Eine Nachi Prüfung der FMge, wie es sich mit den Stolgebühren ftgi J/m evangelischen Geistlichen verhält, war nicht vorgenommen worden; jedoch war festgestellt worden, daß viele evangelische Geistliche für die Erteilung des Religionsunterrichts bcson- (SS MAX WILD L Co. g££g VvYr technisches Büro für die gesamte Elektrotechnik GAS. UND HE1ZUNGS-INDUSTRIE EIGENE BAUBÜROS IN: EHINGEN a. D. ✓ LUDWIGSBURG / EBINGEN Rbtestrasse Nr. 2 0! 0! 01 000000000000000 0 H lotel Westheimer Neu renovierte Lokalitäten besonders im I. Stock sehr gemütliche kleine und größere Räumlichkeiten für Familien, Gesellschaften und Hochzeiten Die Leitung meiner Küche hat mein Schwiegersohn, Herr. Julius Schwab, langjähriger Küchenmeister führender Häuser des Hustendes Gleichseitig empfehle ich meine Stadtküche für Diners, Soupers, kalte Platten in erstklassiger und preiswerter Ausführung 0 0 8 0 § I 0 o 8 000000000000000 Alb. Westhelmer Echte Manila Zigarren I Zigarillos Coriado zu 20 Ptg. I Senoritas an lO.Pfg. Londres ru 30 Pfg. I Cheroots zu 12 Pf|. echte Havana«Zigarren zu 20. 30, 40 Pfg. usw. sowie andere, leldite und kräftigere, nur reine Uebersee-Zigarren in jeder Preislage von 10 Pfg. ab. Manila-Jaeger (Friedr. Jaeger) Stuttgart, Kanzleistrafee Nr. 10 (L Stock) Photo- Kinoiind Projektion»- Apparate Prismen- und Theatergläser sind stets willkommene Fastgaschaaka Sie finden gröfefe Auswahl u. fachm. Bedienung im PHotohaus SCHWABEN ADOLF »IMPFENDÖRFER Stuttgart, Marlanstr. 7 (Fürstanhof) Kostenlose Unterriditskarse Conditorei J. Lauer SaldanstraBa es, Eck« TraubonatrsBe T.l.phon aas 07 erstklassige Erzeugnisse unter Verwendung feinster Rohmaterialien Uhren - Acckcrlc Kfinigstr.31 geg. «LTfibfngerstr. Fach - Geschäft gutar Uhren. Eigene Reparatur-Werkstttte.