Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- III (1926-1927)
- Issue
- 17 (1.12.1926)
- Date
- 1926-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 24)
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- 402 — landwirtschaftlicher Methoden stellen sich die Produktionskosten in den jüdischen Kolonien auf ein Viertel des Durchschnitts der Produktionskosten in den nicht jüdischen Siedlungen. Dabei hatten die jüdischen Kolonisten eine bessere Ernte als im Durchschnitt die russischen Bauern. Die jüdischen Kolonisten hätten die Steppe der Nordkrim in einen blühenden Garten verwandelt. Die vom Agro-Joint mit dem Gelbe der amerikanischen Juden nach Rußland gebrachten Traktoren wurden auch den benachbarten russischen Bauern für ihre Feldarbeit zur Verfügung gestellt. Das in die jüdischen Kolonien eingeführte Zuchtvieh verbessert auch die Qualität des Viehs in den benachbarten russischen Bauerndörfern. Das Ergebnis ist, daß sich zwischen den jüdischen Kolonisten und ihren bäuerlichen Nachbarn sehr freundlich« Beziehungen herausgebildet haben. Ter jüdische Ackerbau ba siert auf höherer Qualität und besserer Preiser zielung, insbesondere was Viehzucht und Milchwirtschaft anbetrifft. Notwendig sind Fonds zwecks Verbesserung der Wohnungen der Neukolonisten / die sich im Anfang mit einem Hause für je zwei Familien zufriedengeben. Hinsichtlich der der jüdischen Kolonisation zur Verfügung stehenden Landgebiete erklärte Larin, sogar wenn in der Krim 100000 Nichtjuden angesiedelt werden sollten, bleibe dort noch immer Boden znr Ansiedlung von 100 000 Juden verfügbar. Aber soviele christliche Siedlungswerber sind ja garnicht vorhanden. (ITA). «»fnif zur Hilfe für die Juden i« den amerikanischen Kirchen. Auf Anregung der amerikanisch-christlichen Gesellschaft für Hilfe an Juden wurden am Sonntag, den 14. November, in tausenden Kirchen der Vereinigten Staaten die Andächtigen von der Kanzel herab aufgefordert, zum jüdischen Hilfsfonds beizutragen. Es wurde ein Aufruf verlesen, in dem gesagt wurde, daß ungeachtet der Segnungen des Friedens ein Drittel der Judenschaft der ganzen Welt im tiefsten Elend lebt. Der Friedensvertrag im Jahre 1918 hat den CANNSTATT | Wilhelm fTloser, sdiirmfabrik Telefon 275 CANNSTATT Königstr. 41 empfiehlt ihre eigenen Fabrikate j Spazierslötke, StoAsdiirme, Reparaturen \ *-* Anstrichu. Lackierung Carl Welsser mn. § Telefon Sl. 50816 Z larMrale 511 WerttstiUte für I DekoratfonS' w Haler ei Gustav Seiiz Kürschner CANNSTATT KOaigitraOe 46 Telephon: Nr. 644 SA.: Nr. 51134 Speziai'ftettfeaft feiner Pelzwaren RAPlD-DBDClfEBEI m.b.H. TtitMiMis STUTTtiAIT maomr.«i ABlemtint (Annulier Dnkkfactien L rrtvdSf YcrcftKi Scwcffec h Albcrf Traub Damen- und Herren- Friseurgesdiäft CANNSTATT Bahnhofttr. 3 » Telefon 320 empfiehlt sich bei erstkl. Bedienung Paul Mauser Spezial-Geschäft für Aussteuer-Arükel Cannstatt Wilhelmstraste 18,20 Telefon 522 Apparate und Bedarfsartikel empfiehlt preiswert Dinkelacker & Cle, Cannstatt Ual|tlraBe 40 Sämtliche Photoarbeilen werden schnell und pünktlich erledigt •*» i I I I