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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1926-11-01 · 15 (1.11.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
III (1926-1927)
Issue
15 (1.11.1926)
Date
1926-11-01
Page
[Seite] (sequence 7)
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— 329 — soweit ich es beurteilen kann, noch viel besser. Aber dieser Gesichtspunkt ist sür mich weniger maßgebend als die Rücksicht auf unseren israrl. Lehrerstand in Württemberg. Wenn heute ein junger Mann die pädagogisch« Begabung in sich fühlt und den Beruf des Lchrers ergreifen will, so muß er sich von vornherein einseitig auf die Ausbildung als Religionslehrer und Kantor sestlegen, da ihm ja die Möglichkeit fehlt, je als Volksschullehrer sich betätigen zu können. Es ist nicht jeder, der in sich den Beruf eines Lehrers fühlt, geeignet, auch, Kantor und Religionslehrer zu sein; er wird also, weil ihm die Möglichreit fehlt, sich in dem.,gewünschten Berufe auszubilden, einem Berufe zügeführt, der ihn innerlich keineswegs befriedigt. Wir aber müssen unseren jüdijüdifchen jungen Leuten jede Möglichkeit der Berufswahl verschaffen, besonders wo die Gehässigkeit leider dazu führt, Juden von so vielen Berufen auszuschließen. Wer im Leben steht und Berufsberater sein soll, kennt die Schwierigkeiten, die gerade dem jüdischen Menschen sich bieten, wenn er an die Frage des Berufes herantritt. Wir wollen doch nicht alle dem Kausmannsstande zuführen, denn die Gegenwart lchrt zu eindringlich, aus welchem Beruf die meisten' „Lustmenschen" kommen, die unsere öffentlichen Kassen heimsuchen — es sind gestrandete junge Kausleute. Wenn auch der Ruf allerorts ertönt, unsere Jünglinge dem Handwerkerstand« und der Landwirtschaft zuzuführen, so ist eben doch nicht jeder jüdische Jüngling dafür geeignet und hat auch nicht den Willen zu Ackerbau und Handwerk. Wir müssen den jungen Leuten, die den Drang in sich fühlen, Volksschullehrer zu werden, die Möglichkeit zur Betätigung schaffen. Deshalb ergeht auch diesmal vor Beginn der diesjährigen israelitischen Landesversammlung meinerseits der Aufruf und die Bitte an die Abgeordneten, sich der Frage der israelitischen Volksschule von neuem zuzuwenden und an die Großstadtgemeinden mit der Anregung heranzutreten, jüdisch« Volksschulen zu gründen. Rabb. Dr. Straßburger^Ulm. [Danlenl W /A. Z Kleiderstoffe I I I in unerreichter Auswahl I I eilchv SpeZial0«SChAft BMllfcqi I zu vorteilhaften Preisen II ffir I I I Saranllert indanihrenfarblge I ■ bm I I d. h. wa*<h-, liebt, tragand wetterediie I ® ■■ " ^1 I Indanthren-Haus Stuttgart l £ I 3TUTTGAIIT/Sa;VÄTaäa«5j 1 Königstr. 12. grober «L M^ell I Wettermäntel 24.- 32.- 36.- 41. Windjacken 8.- 12.- 16.- 18.- |6ppril)<m!> V)«uci QlnliJ arij lr==lll=lll=lll=UI=IH=m=m=IH5HI=llllll5lll=lll5IIIS551 III III GELLHORN&Co. - KÖNIQSTRASSE No. 17 III RUFNUMMERN0.2S393 Ijl Sjj bisher S. Gellhorn!{{ iii HÜTE/BLUSEN s KLEIDER/PELZE 9 iH3ii=m=iii=m=m==in=ni=iii5Hi3ii=iH5in=ni=iii5i A. Kremm, Stuttgart Telefon-Nummer 23472 Linden - Straße No. 1 Vornehme Tapisserien Materialien fflr sämtliche Handarbeiten e

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