Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- III (1926-1927)
- Issue
- 6 (16.6.1926)
- Date
- 1926-06-16
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Belongs to
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schwung genommen. Seit etwa 2 Jahren wird in den Wintermonaten monatlich eine Versammlung abgehalten, bei der ein den Interessen eines jüdischen Frauenvereins nahestehendes Referat gehalten wird. So wurden non Frau Rabb. Dr. Treitel ans Laupheim über Glücke! von Hameln, von Frau Marko Bergmann auS Laupheim über Rahel Levin, von Frau Neumann über .Lektüre der jüdischen Frau", von Frau Rabb. Dr. Straßburger über .Soziale Probleme in der Bibel", von Herrn Dr. Straßburger über .Geist und Form in der jüdischen Religion" gesprochen. Es wird durch diese Veranstaltungen das Interesse für jüdische und allgemeine Fragen wachgehalteu. ES wäre gut, wenn auch in anderen Gemeinden diesem Beispiel gefolgt würde und durch Austausch der Rednerinnen und Redner der Zusammenhang der jüdischen Frauenvereine gestärkt und das nachbarliche Verhältnis der Gemeinden gefördert würde. Ein Nachwort zur Reichsgesundheitswoche u. ei» Gruß an die Düsseldorfer .G eso lei" von Bezirksrabbiner Dr. Krön er, Oberdorf. Das Judentum hat sicherlich die Darbietungen der Reichsgesundheitswoche nicht ohne Interesse verfolgt. Hat es doch an den gesundheitlichen Problemen einen starken geistigen Anteil. Hygienische Gedanken und Maßnahmen erfüllen soviele der mosaischen Borschristen, sind auch im Talmud und bei den Decisoren reichlich zu finden. In der Württ. Reichsgesundheitswoche wares Dr. Bär, Cannstatt, vochchalten, in einem interessanten Vortrage über Lfiht- und Luftbäder im Anschluß an die Hygiene der Aegypter, Griechen und Römer auch der reichen Zahl der biblischen sanitären Vorschriften zu gedenken. Er führte dabei aus, daß im Gegensatz dazu im Mittelalter die Leibespflege als vollkommen nebensächlich betrachtet wurde. Im Allgemeinen ist diese Behauptung für die Geistesrichtunq des Mittelalters zutreffend, aber auf das Judentum des Mittelalters dürfte diese Charakterisierung keinerlei Anwendung finden. Auch im Mittelalter haben die Juden trotz sovieler Verfolgungen, trotz der dumpfen und einengenden Judenquartiere im hellen Lichte ihres Glaubens die Vorschriften der Ritualküche, des Ritualbades, der Sabbathruhe treu und gewissenpiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiimiiiii,iiiiiiii,iiiiimiiiiHmii!iifimHiiimni!iiiiif!tiiii^ | fluto-Reparaturen ( 1 an Loft- und Perfonenwogen 1 Jeden Fabrikats | Erfots- und Zubehörteile. Pneumatik, | | Vollgummireifen (Retfenpreffe) | M Preisn>erte M 1 and rafdxe Bedienung M | G. Krämer ♦ Stuttgart I W Noekartor ll.— I HOFFMANN D PETZOLD I V Elektrische Anlagen § | STUTTGART, Ch&rlottemtr.3 Hh>., TeLtSSM | Nauanlagan Jadar Art u. OrttBa § Raparaturan Llafarwngan PiimiiHinniiiMiNmMmmMiumnimHWiininumHiiiHiiMiiniiiMmimMmiiaMiMaMS Warum kaufen Musikpädagogen, Lehrer, Beamte und Vereine Haffliaes Pianos o. FlUtfel? well die Ueberzeugung höchster Qualität unO größter Preiswllrdigkeit allgemein ist. Monatliche Ratenzahlungen werden der Leistungstätigkeit des Einzelnen angepaßt. Der Name Matthaas bürgt für unbedingte Qualität Hanf Tausch Miele Theodor Mahhaes / Stuttgart Pianofortefabrik Gegründet 1883 / Moserslrafee 22/24 Sanatorium Holtemvaldau Degerloch-Sfiiifgarf für physik - dl Ölet., homöop. Hellweise Aerztllcher Leiter: Dr. nadi Kats Radikal-Feuerlöscher denkbar einfachste und zuverlässigste Konstruktion Massenhaft glanzend bewährt RADIKAL-WERK WILHELM NARR * STUTTGART