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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1926-05-16 · 4 (16.5.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
III (1926-1927)
Issue
4 (16.5.1926)
Date
1926-05-16
Page
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Ge melndezettuns für die LsraelilLscüen Gemeinden Württembergs Sl jagspttl«: «V>lchll»-Uch SefttUgelO lührl. < Ntlhipmort LU>i«liilliill0«r 10 R«lch«ps< poftpr,«<».RooI°, Mt 5* Crfä)«hit manatltdi jrottmol mnjl.n. M. Verlag: Israelitische verlagsaastali G. m. d. ks. f»n>sp«ch«r S.p. IMII (nar fOr vtrlog«»dag.) Schrlftleltuug; Stadtradbtaer vr. Kieger, Staligart LliorloNeokrar» 18. st»»« M« ctafpalttg« Raum SO f amUfemmjctgr i Mt KMaseUi Rtklamt Stl roMaUMi mgcn g «npiclii paMUkjcUc «Ott Mrtn RtMiepItmrtj und klttnt pnjtlotn 10 Rtid)sp|tnnlg , 1.50 Retdiemor* PccgQn|Ugang 111. Jahrgang Stuttgart, 16. Mai 1^26 Nr. 4 Amtliche Bekanntmachungen. Dem Israelitischen! Oberrat ist folgendes Schreiben des Vorstands der Deutschen' Kriegsgräberfürsorge, Stuttgart, zugegangen: .Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsor \t E. V. Landesverband Württemberg Ortsgruppe Stuttgar An den Stultgart, 30. April 1926 Oberrat der Israelitischest Religionsgemeinschaft Württembergs, Stuttgart. Im Namen des Landesverbandes Württemberg des VolkSbundes Deutsche Kriegsgräbersürscrge spreche ich dem Oberrat der Jsr. Religionsgemeinschaft für die große uns überwiesene Geldspende von 718.62 M. unseren herzlichsten Dank aus, mit der ergebensten Bitte, auch den beteiligten Gemeinden unseren Dank gütigst übermitteln zu wollen. Mit vorzüglicher Hochachtung gez. Dr. Hieber I. Vorsitzender." Von diesem Schreiben geben wir den Jsr. Religionsgemeinden Württembergs hiemit Kenntnis. gez. i. V.: Hirsch. Nächstenliebe? Das Ossenbarungsfest steht vor der Türe. Wie der wird im Gotteshause das Zehngebot feierlich verlesen werden, und eine Ahnung seiner Heilig feit wird die betende Gemeinde durchzittern. In zehn wuchtenden Worten wird ewige Wahrheit geosfenbart, ewige Wahrheit, denn noch nach Jahr tausenden muß die Menschheit zum Sinai pil gern, wenn sie das Letztdas Höchste erfahren will. Es ist die Frage eines Grüblers, warum das Zehnwort nicht die Satzung der Heiligkeit ent hält, den Inbegriff höchster Gottesforderung, der Forderung der Gottähnlichkeit: Heilig sollt ihr werden, denn heilig hin ich, der Herr euer Gott. Mi Js>a erfül t Sie findet ihre Anwort, daß mittelbar vor der Offenbarung Sinn und Ziel gekündigt w mir ein Reich von Priestern uns» werden." Vielleicht ernster ist die zwe das Zehnwort nicht die heiligst nung enthält: Liebe deinen selbst, oder besser: er ist wie welche die Alten auf diese zwei „Der Thora Anfang, Ende und stenliebe" klingt wie eine Ausfs liche Antwort lautet: die ganze Sinai ist die Auslegung der stenliebe. Seitdem das Nietzschewort voi alten Tafeln in den Wortscha» ausgenommen worden, wird gesagt: Eure Sendung ist ihr hattet, der Menschheit gegeb: vom Schauplatz des Weltgeschel e ist aber mit den Gottesmahnunl wie mit so vielen anderen: sie läufig geworden, daß wir sie sprechen, ohne an ihre Verwirkls Es ist eine ernste Wahrheit: N stille Kunst die sie am lautest sie zum wenigsten. Sie ist so Gottesliebe. Es ist gut, daß das uns an die vergessene Kunst ernst erinnert. Eine tapfere jüdische Frau, di« Müller-Cohen, hat vor kurzem den Aussatz über das Judenelend stadt verössentlicht. Sie nennt Tragik des Uninteressanten, etwas erzählen, was ohnünes heilen, die aus der Straße nachschaut und die keiner mehr will. Aber es müssen diese Di gesagt werden — nicht etwa die sie lesen, vielleicht doch zu Auffassung bekehrt werden kön fach als Dokument unserer halten ist, so vieles Neue und erfinden, und die auch diese n dem Mose un gleichsam als ihr Ihr sollt ein heiliges Volk orden Frage, warum e Menschenmah S Nächsten wie dich du. Die Anwort, e Frage gegeben: 1 kern ist die Nach ucht. Die eigent zweite Tafel vom hnung zur Nach den zerbrochenen der Gegenwart el immer wieder ihr habt, was n; nun dürft ihr ns abtreten. Es gen vom Sinai sind uns so ge zchankenlos nach chung zu denken Hchstenliebe ist eine n rühmen, kennen selten wie wahre Offenbarungsfest der Nächstenliebe lie, Wienerin Anitta einen erschüttern in ihrer Heimat ren Notschrei die Gewiß, ich werde wissen. Wahr en, denen keiner hören und wissen nge^och einmal darum, weil die, einer wärmeren , sondern ein der es vorbe Absonderliche zu me, absonderliche, rtest. Zeit

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