Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- III (1926-1927)
- Issue
- 2 (16.4.1926)
- Date
- 1926-04-16
- Page
- [Seite] (sequence 10)
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~»öb<R. Die Krag« aufwerfen, ob dieser Fall eiutreten darf, heißt ste verneinen. Jeder» der versäumen würde, ~ sein Scherflein für den Verth» beizutragen, macht fich zum Mitschuldigen, wenn unsere Kranken, diese Aermsten der Arme« notleiden müssen. Und der Mitgliederbeitrog von Mk. 5.— ist ja wirklich nur ein Echerflein. Roch viele Hunderte unserer Gemeiudegenossen gehören den: Vereine nicht an. Sicherlich nicht au« Gleichgültigkeit gegen fremde Not. Hier gilt e« eine der heiligsten jüdischen Pflichten zu erfüllen und zwar gleich zu erfüllen, damit es nicht im Drange der Geschäfte wieder vergessen wird. Heute noch melde fich jeder, der nicht Mitglied des Verein« ist, bei dem Vorsitzenden oder Kassier an. Es hieße, unseren Glaubensgenossen Unrecht tun, wenn wir fürchten würden, dieser Appell verhalle wirkungslos. Wer ihm sein Ohr und fein Herz verschließt, dem werden später Selbstvorwürfe nicht erspart bleibeu. Allen aber, die dieser Aufforderung Folge leisten sei aufrichtigster Dank gezollt. M. O. Am Samstag, den 24. ds. Mts. begeht eine« der angesehensten Mitglieder der hiesigen 2sr. Gemeinde, Ealomon Schloß seinen 80. Geburtstag. Möge dem allseitig geachteten und verehrten Herrn, der fich einer vollen geistigen und körperlichen Rüstigkeit erfreut, noch ein langer, schöner Lebensabend im Kreise seiner Familie beschieden sein. 32 — Schw. •««ab. Am siebenten Tage de« Peßachfestes feierte die Gemeinde den Tag, a«' dem Fabrikant Gustav Mayer vor 25 Jahre« den Vorsitz im Borsteheramte übernommen hatte. In den festlichen Ansprachen des Lehrer« Uhlmann, de« Vorsteher- Adolf Meth und de« Rechtsanwalts D. Heimann wurde das vorbildliche Wirken des Jubilar« für seine Gemeinde beredt geschildert. Die Segenswünsche der Gemeinde für den Gefeierten wurden noch außerdem in einer künstlerisch ausgestatteten Adresse zum Ausdruck gebracht. Auch der Israelitische Oberrat hatte die segensreiche Wirksamkeit Gustav Mayers in einer Ehrenurkunde dankbar anerkannt. Der Jubilar dankte in schlichten Worten für die ihm dargebrachten Ehrungen und versprach, seine Kraft stets in den Dienst seiner geliebten Gemeinde zu stellen. Gesänge des Synagogenchors umrahmten die schöne und eindrucksvolle Feier. Heildrouu. Feier des 70. Geburtstages Isidor Flegenheimers. Alle Körperschaften.denen der Jubflar seine Kraft widmet, hatten sich an seinem Jubeltage vereint, um mit ihren Glückwünschen dem Jubilar den Ausdruck ihrer Dankbarkeit zu übermitteln. Der Israelitische Oberrat, dem Flegenheimer seit dem Jahre 1912 angehört, überreichte ihm eine Ebrenurkunde. Der Präsident des Oberrats, Regierungsrat Dr. Rördlinger, nahm aber außerdem Gelegenheit, dem Zu Haustrinkkuren / Teinadier Hirsdiqnelle weltberühmt, rein natürUch, die Perle der natür- Hdien Mineralwasser Oeberkinger Sprudel Süddeutsddands beliebtester and vet breiieister Sprudel DitzenbadierSfiuerling radioaktive Mineralquelle imnauerApollofprudel seit Jahrzenien in den Tübinger Kliniken Anerkannt vorzüglich* Mittel gegeni Krippe, Katarrhe, Nierenleiden In allen einschlägigen Geschäften erhältlich — Verlangen Sie Prospekte und befragen Sie den Hausarzt ,0ÖÖIQ la. Kloppelspitzen Re«te, wunderoere Denins SO n» Mk. 2.60, « StOckwm 20 di Mk. &60, FIletktnMsprQcbe, Ecken, Hemden. Unterteil len, > Hosen passen je 80 Pff. UneRdl. I NschbesteHuneen. O. hohen» I WhmweMer TM (PMs). Generalvertretung für Württemberg: ADOLF RAU STVTTOART, Forststr. 131 BIO. GOTHA