Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- III (1926-1927)
- Issue
- 2 (16.4.1926)
- Date
- 1926-04-16
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Belongs to
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k — staltserziehung ist bei solchen Kindern oft nicht möglich. Die Aufnahme geschicht natürlich gegen Entgelt. Es wäre erwünscht, wenn sich auch in den israelitischen Gemeinden Württembergs solche Familien finden würde». Es sind zur Zeit unterzubringen: ein lljähriges Mädchen, ein Ibjähriger Knabe, ein Untersekundaner und ein lüjähriger Junge, der Schneider werden sollte. Zweckdienliche Nachrichten nimmt Oberlehrer Rochschild, Eßlingen, entgegen. Aus de« Gemeinde« Württembergs. Stuttgart. In der 74. Mitgliederversammlung des »Israelitischen Kranken-Un trist ützungs - Verein «" E. B. erstattete der Vorsitzende Louis Hirsch einen eingehenden Bericht über die reiche 'Zereinstätigkeit. Ein großer Zug von Opferwilligkeit und selbstloser Hingabe an die mühevolle Arbeit tritt darin in Erscheinung. DaS abgrlaufene 2ahr hat dem Verein infolge der wirtschaftlichen Not vermehrte Gelegenheit zur Ausübung seines edlen Zwecks geboten. Neben der freien Gewährung von Milch, medizinischen Bädern. Medikamenten. Heilutensilien aller Art. Wochenbett-Beihilfe und Beiträgen zum Aufenthalt in Kurorten war cs wieder die freie Arztbrhandlung und die Spitalaufnahme, die den armen Krankcn in erster Linie zustatten kam; auch prophylaktisch hat sich der Verein durch Beteiligung einer größeren Zahl von Kindern an einem orthopädischen Kurs und an einer Ferienkolonie, sowie durch zahn- ■jiw.li. »ui i ii T '? l ärztliche Behandlung betätigt. Aus dem. von dem Kassier Frirdr. L. Kiese dorgetragenen Kassenbericht geht hervor, daß die Srfüllnng der erwähnten Aufgaben einen Aufwand von Mk. 7460.— erfordert haben. Beide Berichte würden mit Interesse entgegengenommen und dem Kassier Entlastung erteilt. Mit warmen, von den Anwefchden durch lebhaft« Zustimmung begleiteten Worten dankte Leopold Levi dem Ausschuß, insbesondere de« unermüdlich wirkenden Vorsitzenden, für die geleistete, mühevolle Arbeit. Eine lebhafte Debatte rief die Anregung Adolf Kohns hervor, durch energische Propaganda neue Mitglieder für den Verein zu gewinnen. An der Aussprache belelligte sich besonders Adolf Kop«, I Stefan Strauß, Ed. Well, die Fürsorgerin Frl. Ada Hirsch. Mit Worten herzlichen Dankes > für alle, die durch werktättge Hilfe oder finanzielle Leistungen den Verein gefördert haben, und der Bitte weiterer tatkräftiger Hilfe schloß der Vorsitzende die leider nur schwach besuchte Versammlung. | Wir möchten unseren Bericht dicht schließen, ohne auch unsererseits zur tatkräftigen Unterstützung gerade dieses Vereins aufzufordern, der in großherziger Weife im letzten Jahre sein« gesamten Einnahmen aus Mitgliederheittägen und Spenden für feint edlen Zwecke ausgegeben. Dabei sind ihm zwei große Einzelspenden im Bettage von Mk. 3000.— zugeflossen. Da« sind Zufallsspenden. wie sie nur selten gestiftet werden. Wie nun. wenn diese Stiftungen nicht gimacht worden wären oder im laufenden Jahr ausbleiben? Dann könne» bei aller Mühewaltung des Ausschusses die Kranken unserer Gemeinde nicht in gleich fürsorgcnder Wtise bedacht Nauzsltllcha peten Stoffe/Teppiche Lienhardt SMtfirt - LMndnfti7 Eike Calwcrstr. HANS DAST Dekorations-Malermeister Tel«l. SA. aa* ei JohannMatr.se § Werkstätte für dekorative Malerei QQ Anstrichand Lackierung/Schriften Glasschilder / Transparente ft? Julius Hirschfeld Stuttgart Marienstraße 32 * Das Haus für fesche Damenkleidung Steter Eingang aparter Neuheiten in erlesenem Ge-j schmack bei sehr mfifiigen Preisen 9/40 Sediszylinderj Phaeton, Viersitzer Der billigste Klasse-Wagen Mk. 7250 «zyllnder* Innensteuer- Llmousine, Viersitzer Verlangen Sie Vorführnng durch Generalvertreter iiiiiiiimiMi—i—iwiNiiiiHiMiBiii—Hiniiinmii Zahlungs-Erleichterung ''iiiiiiimMasswnaMMpiMaawwMijflMniim'' Mk. 71700.- Automobilhaus Kerl Schwarz, Stuttgart JUHerstraBe 40, Telephon 70554/55 Bahnhoffplatz