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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1924-11-15 · 8 (15.11.1924) · p. Seite 140

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
I (1924-1925)
Issue
8 (15.11.1924)
Date
1924-11-15
Page
Seite 140 (sequence 24)
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— 1-10 — Und so geschah's. Der Choffid lebte noch recht lange. Aber täglich dachte et beim Beten an den Fuhrmann. Und als es an das Sterben ging, und ihn der Todesengel fragte, wer neben ihm im Paradiese sitzen sollte, da sprach der Choffid: „Nur Reb Israel, der Fuhrmann!" Da war ein großes Staunen in dem Himmel, denn keiner kannte dort Reb Israel. Der Choffid aber bettelte solange vor dem Trone Gottes und sprach so rührend für den Fuhrmann, daß er seine Seele in den Himmel hob. Der Fuhrmann wollte aber Aar nicht in das Paradies. „Was soll ich mich un Himmel so langweilen? Ich kann nicht singen und nicht lernen wie die anderen hier oben." Da brachte man ihm seinen Wagen, seine Pferde und seine Peitsche. Heil wie er fröhlich knallte und lustig mit den Pferden schwätzte! So kam der Fuhrmann mit dem Wagen in das Paradies. Und Reb Meier schloß seine Worte: „Der Segen einer guten Tat ist ohne Ende". Neue Bücher. Jüdischer illustrierter Kalender auf das Jahr 5685 (1924/1925). Jüdischer Kalender- Verlag, Berlin W. 15. Der hübsch ausgeftattete Abreißkalender bietet neben zahlreichen guten jüdischen Bildern und geschichtlichen Angaben zu den einzelnen Tagen , des Jahres eine Fülle anregender Mitteilungen über die Geschichte und das Leben der Juden. | Der Kalender steht im Dienste der Palästina- Propaganda. Seine Anschaffung ist allen jüdischen Familien zu empfehlen. Paul Nikolaus, Jüdische Miniaturen, illustriert von Paul Simmel. Paul Steegemann- Verlag, Hannover - Leipzig. Das mit 11 geschmacklosen Zeichnungen „geschmückte" Büchlein enthält ein reichliches Hundert sogenannter jüdischer Witze: Die besten find Ladenhüter ältester Sorte, die Mehrzahl zweideutige d.h. eindeutige Rohheiten. Es ist der Gipfel der Geschmacklosigkeit, daß das Buch mit dem irreführenden Atel „Dem Andenken des Grafen Zeppelin gewidmet" ist. Vor seinem Ankauf ist zu warnen. Maulvi Sadr-ud-Din.Der islamische Mensch. Berlin-Charlottenburg. Derselbe, Der Islam als Menschheitsreligion, Sept. 1923. Moslemische Revue. Herausgeber Maulvi Sadr-ud-Din. Erster Jahrgang 1924. Erscheint vierteljährlich. Bezugspreis jährlich M. 4.— Berlin - Charlotten burg. In eine wohl den meisten Menschen unbekannte Welt leuchten diese Schriften, die von einer erfolgreichenPropaganda des Islam in Deutschland berichten, der sein erstes Gotteshaus in Wünsdorf bei Zossen besitzt. In einer sehr geschickten Darstellung weiß Sadr-ud-Din Vorurteile gegen den Islam zu entkräften und das deutsche Publikum für die Religion Muhammeds zu interessieren. In der Schilderung des Propheten werden seine unmenschlichen Grausamkeiten gegen die jüdischen Stämme Arabiens ebenso wie die Gesetze des Sport- Breitmeger Duchsenstraße 12 ®.<ffiunz, Stuttgart II! Deutfehes Haus :: Tübineerstr. 15 ||B III II Konfektion feiner Pelzwapen ||| ID. Tt <D u i n t u 0 Jnt). fldolf Biber : Seleuchtuugskörper - Fabrik irotebütztstratze 57 ßtUttjJQüt fcrnfprcdier «52? GEBR. DIEMAND, MÖBELFABRIK STUTTGART - TELEFON 6629 - ROTEBÜHLSTRASSE 166 a liiiiitiiiiiniiiiitiiiiuniinuiiMiHinmiuliiiuiiaMHiiMMiiiuiiiiiuiuimiitiiiiiitiiiniiiiiiiiiiiiit.iaaniiinoinuninmiitiiiuliiimiiiiiiiiiimiimniiiHiniiiiiiiniinimHmtmiHtRtiiiimiuiiaMiiiiiiiiiumiii EICHENE SCHLAF-, SPEISE- UND HERREN-ZIM M ER IN GUTER BÜRGERLICHER AUSFÜHRUNG - - MODERNE ENTWÜRFE

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