Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- I (1924-1925)
- Issue
- 4 (15.7.1924)
- Date
- 1924-07-15
- Page
- Seite 54 (sequence 6)
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/4904101-5441785-5442879--0114-4904163- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
schäften angsschlofseu uub deshalb Verfolgungen durch die Pslizei befürchtete, bezog er die Universität Mur chen. Er wurde jedoch hier auf Befehl des Landtages verhaftet und mußte sich dem Tübinger Ri hier stellen. Allerdings blieb er vorerst frei, bis ihm am 20. November 1838 der weitere Besah der Universität verboten und er unter Polizei rufsicht gestellt wurde. Er ging deshalb nach Heidelberg. Nach langen. Verhandlungen wurde ihm endlich im Dezember 1836 das Endurteil verkündet: Er mußte für zwei Monate den bar haggeboah (den Hohenasperg) wie er an Jakob Auerbach schreibt „besteigen." Er trat seine Strafe am 8. Januar 1837 an. Aber auch hier setzte Auerbach seine Vorbereitungen auf das Rabbinatsexamen fleißig fort, bis er zu seines schmerzlichsten Ueberraschung erfahren mußte, daß das Ministerium beschlossen hatte, ihn wegen seiner Verurteilung überhaupt nicht zum Examen zuzulassen. Die äußerste Not zwang ihn, sich der Schriftstellerei zuzuwenden, obgleich ihm alle seine Bekannten jede literarische Begabung absprachen. Den Plan, Rabbiner zu werden, hat Auerbach noch einmal ausgenommen Am 20. Februar 1840 schreibt er an Jakob Auerbach, daß er sich um die Stelle eines Predigers in der Tempelgenieinde zu Hamburg beworben hatte. „Denke nur! Ich, ja ich hatte mich selber um diese Stelle beworben, denn ich wünschte endlich ein ruhiges Asyl, aber das Schicksal will nicht, daß ich noch zur Ruhe komme, es war das letzte va banque, das ich der Theologie zurief, sie schüttelte den Kopf, gut! — Das bleibt streng unter uns." Eine Bewerbung Auerbachs um diese Stelle findet sich im Archiv der Tempelgemeinde nicht. Vielleicht war sie in einem nicht mehr vorhandenen Briefe Auerbachs an Gabriel Rießer enthalten. Aus den Gemeinden Württembergs. Stuttgart. Der Seniorchef des Verlags Levy & Müller, Maximilian Leoh. feierte am 18. Juni in voller Rüstigkeit seinen 75. Geburtslag. Er legte i»> Jahre 1871 den Grundstein zu seiner Firma, die sich besonders der Herausgabe guter Jugend- Üeschlagnahmfreit 3—4 Zimmer-Wohnung,, eventuell als Untermieter zu alleinstehender Dame oder Herrn, sucht Witwe mit 2 Töchtern. — Angebote unter Chiffre F. H. 116 an die Expedition der Gemeinde- Zeitung, Kasernenstraße 13. CFAUTEN STUTTGART Köru'getrosse 7A 3 GOLD¬ FÜLLFEDERN in Rcponetxjncn oller* Sy etc me J. ÜOfOYiKY * Feine Herren- Mali-Schneiderei Groiies Lager in epgl Stoffen II an i» t» tä 11 ers turaii e Xr. 152* KAISERHaI Telefon S.A.7IÜ79 Brillen - Zwicker Neuanfertigungen und Reparaturen in eigener Präzisions - Werkslätle Mikroskope, Barometer, Thermometer Lupen, Lesegläser, Reisszeuge Kompaß etc. Photo - Projektion ■ Kino-Apparate Platten - Film - Papier - Chemikalien Dunkelkammer f. alle Photoarbeiten POLMAUER & VOHRER Stuttgart -i- KSaigstr. 9A Papiergroghandlung Stuttgart Utlmirstrafju 37 Pa UI III a ü E T Telefon Nr. 5207 SPEZIALITÄT: Packun<f Einschlagpapiere in Rollen und Formaten Düien u. Beutel. Bindfaden DRUCKSACHEN jederArt in Lithographie u. Buchdruck } Geschäftsbücher j Comptoirutensilien Bitte genau auf Adresse zu achten. Kein Laden. Spitzentsaus Tiefenttzal & Halle, Königflr. 4? Spitzen aller tzrt, echt und imitiert vv Spitzen-Stores — Gardinen Stickereien - Kragen - Schleier §3 Veit- und Tischdecken Vlusea Kleider 83 über-Vorhänge Elegante Damenwäsche