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Jüdischer Volksbote · 1912-09-01 · 24 (9.1912) · p. Seite 327

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdischer Volksbote
Volume
1912
Issue
24 (9.1912)
Date
1912-09-01
Page
Seite 327 (sequence 17)
Language
German
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327 PetenS in aufrechter Stellung, die Hand hoch erhoben, feine Seele aushauchte.') •> Uom iüdiscben UoHt$$cbri(teN-Uerlag. Wie ein guter Freund, der auf v" zu Gaste kommt und zumal den rwn nicht vorüber gehen labt, ohne feine Lieben zu besuchen, so hat fich auch der Jüdische Volksschriften-Verlag wieder zu rechten 0 Zeit mit seinen schönen Gaben bei uns eingefunden. ' In erster Linie kommt er wieder zu der Jugend, der ja seine besondere Freundschaft gilt, und bringt ihr die zweite Auflage seines Jugendkalenders, der sich seinem Bruder vom vorigen Jahre mit freudigem Stolz an die Seite stellen kann. Der Jugendkalender, der wieder in einer Stärke von 80 Seiten, in reizender Ausstattung, zu dem billigen Preise von 60 Pfennigen vor uns liegt, ist ein Büchlein, dos in keinem Hause in Zukunft fehlen sollte. Vielerlei weiß er zu berichten: Er bringt ein Kapitel über die Emanzipation der Juden in Preußen zur Erinnerung an die hundertjährige Wiederkehr dieses Ereignisses, er kündet von der Heiligkeit der Speisegesetze, er erzählt das Buch Jona in einer Form, die dem Verständnis der Jugend gar vorzüglich angepaßt ist, er ist wieder ein Meister auf dem Gebiet des Geschichten- und Märchenerzählens, er bringt viel herrliche Sprüche unserer Weisen und gibt der lieben Jugend ein Preisrätsel auf, bei dem ein grober Treffer zu gewinnen ist. — Ein gar prächtiges Büchlein! Den bis jetzt erschienenen 12 Bändchen gesellen sich weitere drei hinza, die nicht minder bei jung und alt Freunde finden werden. „Aus fernen Tagen" von Jda Oppenheim nennt sich ein Bändchen, das sich als eine Erzählung für das jüdische Haus in des Wortes bester Bedeutung v Wintermonate erhal Seinen vorliest, einen . jeder den heiteren und in dem Büchlein vereinigt si.. Mit dem Buch Josua oon Nathan Adler hat der bewährte Lehrer der Jugend ein vortreffliches Geschenk gemacht. Die Fassung der vielfachen Geschehnisse des Buches Josua verrät pädagogisches Die schönen Freitag Abende der ches Buch, das der Vater den .eiz. Andachtsvoll lauscht dann ein innerungen, die von der Erzählerin *) Der Wunderstab wurde nach dem Tode einer Anverwandten des Besitzers von Herrn Lehrer M. Strauß in Gelnhausen, dem ich diese Erzählung verdanke, gefunden. Er hing an der Wand zwischen dem Tefillin- und dem TalliSsack. DaS obere hohle End«, da» mit einer Lederkappe überzogen war, euthielt zahlreiche n®».

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