Jüdischer Volksbote
- Journal
- Jüdischer Volksbote
- Volume
- 1911
- Issue
- 17 (6.1911)
- Date
- 1911-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Jüdischer Volkschristenverlag G. m. b. fj. Frankfurt am Main. Zu Geschenkzwecken, als Unterhaltungslektüre für Erwachsene sowohl wie für die Jugend (Band l, 4, S für die reifere Jugend, Band 2, -I, 6, 7 auch für Kinder) sowie als Prämien für Beligionsfchulen empfehlen wir: 38“ Jüdische Uolksbücherei 38“ Band 1. $abbatj)f}illinilinc|ril von Arthur Kahn. Köstliche Stimmungsbilder nnd kleine Erzählungen, die besser als jede Predigt. den beglückenden und sittigende» Einfluß der Sabbathruhe und Sabbathfeier ans Herz reden. Band 2. von Herma»n Schwab. Jüdische Märchen für Kinder von 7 —10 Jahren. Die Fest- und ' Trauerzeiten des jüdischen Jahres gleiten, poetisch verklärt und vom Zauber kindlicher Phantasie nmwobeu, an der Seele des Lesers vorüber. (Bildet Band 1 der Guggenheim-Bibliothek.) Band 3. Ei« Tag ans dkl» fcbrn rines Jude«» von Inda ns. Sucht in belletristischer Einkleidung ein innigeres Verständnis der täglichen Mizwoth: Zizith, Tephillin rc. zu vermitteln. Band 4. Nalirwiffenschaftlichk Hypothese« im Fichte des Inbentain von Professor Dr. Fink. I ■ Die Schrift prüft das Verhältnis der heute herrschenden naturwissenschaftlichen Hypothesen linsbesondere der Entwicklungslehre und der Selektionstheorie) zu den Lehren des überlieferten Judentums und zeigt, daß dieses letztere keinen Grund hat, die Auseinandersetzung mit wahrhaft wissenschaftliche» Anschauungen zu scheuen. Das Büchlein eignet sich insbesondere auch als Klassen- Lektüre für die oberen Klassen der Religionsschnlen bezw. der höheren Schulen. (Bildet Bd. 2 der Guggenheim-Bibliothek) Band 5. $ktt|f« «DB littüDfn von S. Schachuowitz. Es ist Heimatkunst im beste» Sinne, die der beliebte Erzähler hier bietet. Wir blicken in die dunklen Stübchen und in die vom Lichte des Thorageistes erhellten Seelen der littauischen Ghettobewohner, lachen und weinen mit ihnen und stehen ehrfürchtig vor der Kraft der jüdischen Lehre, die mitte» in Nacht und Granen die köstliche Blüte reinen Menschentums zu erhalten versteht.