Jüdischer Volksbote
- Journal
- Jüdischer Volksbote
- Volume
- 1910
- Issue
- 13 (10.1910)
- Date
- 1910-10-01
- Page
- Seite 226 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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226 fchiebung No- 7 und 3DL§-Gebet wie sonst, al» Gesang vom Vorbeter, nachdem e» die Gemeinde gesagt, jn£> r6cn bis nife>j£ ^gewöhnlich auch Sabbath .Schemone ESre* genannt) wie sonst, dann ta'o, pp^T3 NY3 und Kiddusch (letzteres, wo e» bisher eingeführt war) u^j?. Ist o*a ein ‘dm da, wird er genau so eingeholt, al» ob Minjan wäre. IV. Sabbat-Morgengebet. Von 11^8 bis N3tzL^ genau nach der in Io angegebenen Weife mit den Psalmeu für^Sabbath, hierauf sj’nT' ^3H wie gewöhnlich, dann wie in Io bi» nach n^on (Schemone ESre). SS folge» .die Einschiebungen 1—4. Ausheben, Thoraporlesung wie oben in I mit s)3N bü* Nach nrijiin Vortrag der DlttDD ohne niD-13, sodann |pils oip\ 'y, Königsgebet, und Einheben. Stilles poiv-Gebet, Gesang von lö'N^MZ pr«, sodann und urpn T#, wie wenn Minjan wäre, mit Oeffnen der Helligen Lade. Die Piutim werden wie sonst gesagt. Die bei Minjan in die BrochauS vor Schema und in die Schemone ESre eingeschalteten Piutim werden nach der leisen Schemone ESre gesagt. Die Zwischen Wiederholungen von Stücken der leisen Schemone ESre selbst bleiben weg, ebenso der Satz ntfnp n^n (331. An 's Epnn 'D wird auch entsvrechend mll den Piutim' bei F]D1D verfahren. Die Gemeinde muß alles da» wiederholen, was der Vorbeter sagt. b. Sabbat-INinchagebet. M31 Dtprr wie sonst, Thoravorlesung wie oben »ub I, leise Schemone ESre, dann p-ßt 5jn|ris und je nach der Jahreszeit: 'Ltsö '33H oder Sprüche der Väter Am Schluß i:’bj7- Die Einschaltungen Nr. 5 und 6 wie oben nach p» VP™. c. Sabbat-Kusgang-Gebet. 3'1L2 wie oben Io, dann 'N'l und r>^> (np, auch fflbgpn l'Lt nebst 1:^t. In einem zweiten Artikel soll die Gottesdiensiordnung für besondere Tage im Jahre (Fest- und Fasttage) vorgeschlagen werden. Es sei hier nochmals betont, daß diese Art von Gottesdienst natürlich nur ein Notbehelf ist, und daß jede Gemeinde die heilige Pflicht hat, auch unter großen Opfern, sich ihr volles Minjan zu erhalten oder es wieder zu erlangen. Wer aus Lässigkeit oder Bequemlichkeit dem Gottesdienst fernbleibt und dadurch das Zustandekommen eines Minjan vereitelt, begeht .ein schweres nicht zu verantwortendes Unrecht gegen das Gottesgesetz und gegen die Gemeinde.