Jüdischer Volksbote
- Journal
- Jüdischer Volksbote
- Volume
- 1910
- Issue
- 9 (2.1910)
- Date
- 1910-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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444444444444444444444444444444444444444444444444 Aufruf! Im vergangenen Jahre wurde in Frankfurt a M. dievrockensammelftelle ,»peah"» ein Verein, der keine Geldbeiträge erhebt, ins Leben gerufen. Seine Ziele sind, armen Leuten für das allergeringste Entgelt die für Haushalt und Bekleidung noiwendigen Sachen zu verschaffen. Ferner für den aus diesem Verkauf erzielten Erlös arbeitslosen, gesetzeStrencn Juden der ärmeren Bevölkerungsklaffen, denen die Samstagheilignng leider so oft das Finden einer Stellung erschwert, in unserer Reparaturwerkstatt Arbeit zu geben und sie dadurch der Not und dem Bettel zu entreißen. Wir richten nun an die vcrehrlichcn Gemeinden die herzliche Bitte, uns folgende entbehrlich gewordene Utensilien gütigst für unfern guten Zweck übersenden zu wolle»: alte Kleider» i Stiefel» Wäsche, Hausrat etc. wie auch alle in den Ladenauslagen verschossenen Bekleidungsartikel oder Kleiderstoffe. Wir hoffen gerne, daß diese Bitte in den Reihen unserer Glaubensgenossen zahlreichen Wiederhall finden wird. Freundliche Sendungen sind zu richten an die Brockensammelstelle „peah" Alle»heiligenstr. 40, Frankfurt a. M. 444444444444444444444444444444444444444444444444 1 ln welchem Orte.e 1 1 der Möglichkeit für streng rituelles Leben tuet r, könnte tüchtiger jüdischer Schuhmacher s Z (jung verheiratet) 1 s durch sein Handwerk Existenz finden? Da kleines i 1 Kapital vorhanden, würde man gern kleines Schuhgeschäft oder Filiale übernehmen (Mitteldeutschland bevorzugt). '6 Mitteilungen erbeten an das ,,Bureau der Freien Vereinigung“ Frankfurt a, M, Schiitzenstrasse 14. . l