Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 7 (1920)
- Issue
- 9/10 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 71% known words query
- IRI
…/4900572-5964867-5964978--2555-4903053- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
.1t־«chr7,! quelle. Gott tröstet ihn. fpendrl ihm ־ד־־;*), fetzt ihn in tiir!.«Kr, muh das unheßrrifhch .Schmerzliche nicht nur 7.11 haßen, londern in vertrauunßkvollrr Hinßabe an ßöttliche Einlicht und Waltunßswrisfvrit al* das einziß Gut? zu verehren. Gott rrwartet, dab Mrnfchen ihm ״dir Laft ihres Weßes zuwalzen" (Pl. 37, 3). Gott hiltt traßen. Und ('.ott Iprndrt dir Wohltat des Verßeflens. Auch dir Toten (ollen verßeflen werden. (Peflach. 34). Nicht d«h dir F.rinnerunß an lie Ipurlos verweht wrrdr. Wer Irin l.ebcn, und In es auch da;« brfchridenftr, in drn Dicnlt des Gottesw illens ßeftellt hat, blnbt mit unauslöfchliihen Lettern in Gottes Waltunßsbuch vcr- /nchnrt. )rdr Guttat, dir rr mit (einem Erben ßelat hat, träßt ewiße Früchte. ״Gott, der dir Taßr feiner nach littlichrr Vrrvollkommnunß (trrbenden Menfchen kennt" und in ihrer ftedeutunß wertet. Irhßt Sorße, dab ״ihr Erbe für dir Ewißkrit erhalten bleibt" (Pf. 37). Orr Britraß, drn (ie ihrerseits zur Aulwartsentwicklunß des Menfchrnßefchlechts und der F.rhebunß der Erdsveit zu ihrer ßottßc- -wollten Bestimmunß mit jedem Außenhlick treuer Pflichterfüllunß ßrlnflet haben, ficherl ihnen unverlierbares, rwißes Anrecht am Leben. ״Gereihte erben die Erde und ruhen lur immer auf ihr" (das.) lind auch in der Erinnerunß der lebenden ״bleibt zum ewißen Gedächtnis der Gerechte" (Pf 112). Aber Gott will, dab der Gedanke der Lebenden lieh Irei mache von allem, was die ftarke. treudiße Hinßabe an ßottluhe I ebens|>n1rhten beeintrachtißen könnte, dab das Merz lieh nicht ftiindlich fcbmerzlich zulammenkrampfe, wenn diQ Erinnerunß an den Heimßeßanßenen es berührt, dal' die Seele ihre Freiheits- (Uißrl unßehemmt im Dienste des Gotteswillens reue—Deshalb Ichul ('.oft die Wohltat des Vergebens Und auch die Erinnerunß an den loten diene nur dem leben, sse.ke Ireudiß ernsten F.ntfchluh tortzuletzen, wotur er mit (einem Lehen lieh einßeletzt hat, zu vollenden, was er mit Innern liiertem unvollendet ßrlalfrn Und Io wird ״das Gedächtnis des Gereihten zum Schert " (Mifrhle 10,7) Zur ernsten Delinnunß ladt die lahr/eit des Heimßeßanßenen Das nidifihe Pfluhtleben kann lieh nicht ßrmiß Momente fchallen, 'י ן ucis. it ן! \uls,a/ ־•- א,־־•*- .:.ihr . ’!litt ><'•