Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 7 (1920)
- Issue
- 9/10 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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unser 7111n I!•hrn 211 an die ^•:״.:-Mahnung menschlicher Ohnmacht und .Schwäche, die (ein ganzes Leben durchzieht: «״ צדSein Körper, der ט־דאי erliegend, der ט־ דאי ausgefetzt, (o lange er lebt, und in feinem Tode ט־דאי verbreitend - Müht erfchauern vor der Öde und Leere, zu der euer Leben verurteilt wäre, wenn Gott in ihm nicht lebte; euere Lebenstage dahinfehwindend wie ein Traum mit ihren (iebzig und wenn viel achtzig Jahren, deren Stolz Mühfal und Gewalt, eine lange Nacht, aus der der qualvolle Seufzer ״dem Eitlen (ich abgemüht, der Beftürzung die Kraft geweiht zu haben" (Jef. öS) (ich emporringt: "״ •ד־ ־־Seines Lebens Tage ein Nichts, feine Nächte verfchwommen, eitel feine Begebungen. Wie ein Traum nach dem Erwachen verftummt er. Beftürzungen fchlagen ihn ftändig nieder, nachts frhläft er nicht, tagsüber keine Ruhe - bis er im Grabe in tiefem Schlafe liegt. Um dann von Gott die Lehensbotfchaft zu vernehmen: ¬״ ’״.א־;; דWas aber klagt der Menfch er lebe! Es geniige ihm, dah er lebt! Wenn er nur weih, dah er lebt, wenn er den Weg nur nicht verfchmäht, der ihn zum Leben führt. Gott will nicht, dah der Menfch fein Leben in Nichtigkeit verdämmere, Gott hilft -־זב überwinden, Gott fordert, Gott erwartet, dah er lebe. Seiner Wahrheit, feinem Rechte gelte fein Mühen, und höchlte Errungenfchaft winkt feinem Leben, wenn יצכ ציב mit feinem Namen der Gottesname innig vermählt erfcheint (דד־•: rrirt ,;טד•*), durch fein Leben der Gotteswille fegnende Förderung erfahren -u״;־Geboren zur Mühfal und Plage Heil, wenn fein Mühen dem Gefetz der Wahrheit gegolten! ״Sein Ende legt einft Zeugnis ab über feinen Anfang wozu wollte er da heucheln? ״Zeugt doch auch einft fein eigen Siegel über fein Tun, wozu wollte er da Gefinnung täufchen? ״Hat er Pflichttaten geübt, fo geleiten fie ihn in feine ewige Heimat. Hat er in Weisheit fchauend fleh vertieft, noch bis 1ns höchfte Alter weilt lie bei ihm. ״War er aberJSktrch Blutfchuld und Trug vom Gotteszorn beladen, fti lind abgelchnitten feine Tage. Ging jedoch fein Wille