Mannheim
Compact Memory

Jüdische Monatshefte · 1920-01-01 · 9/10 (1920) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
7 (1920)
Issue
9/10 (1920)
Date
1920-01-01
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
82% known words query
IRI
…/4900572-5964867-5964978--2533-4903031
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

ו«י". b.is in I »mN. Gefahren hinzuweisen. tiir־ von der ״WBsenfchatt de* ludentums" drin Judentum drohlrn: Rabbiner Hirfch Vas ist drr (!rund dirsrr seltsamen Frfcheinun« ’ Warum hat nicht auch damals dir «esamte Orthodoxie zu einmüti«er Ahlehnun« li'ch zusummen«efunden ’ Wril dir «rohr Massr wir heute so auch damals nicht aut den ideellen Kern sondern auf die nubere Form drr I)in!»r sah, und nicht «eiten lassen wollte, dah ein Mann wie Frankel, der lieh auherlich «anz wie rin Rabbiner allen Schlaues «ab, und ein Mann wie Grätz, der vom Hambunjer Tempel als einer ״Mifchlin«x«eburt" sprach, die «ohne Liebe und Be«eisterun« in die Welt «esetzt" worden sei. ״einem friedlichen Aus«l׳ich unter streitenden (’cefchättsleuten ähnlich״, deshalb doch Zerstörer des ulten, ia. die erfolgreichsten Unterwühler allef Gr11pdla«en des überlieferten ludrntums waren. Vom Oberbau des ludrntums liehen lie manches stehen, was die Hamburger Bilderstürmern nicJit verfchonte. um so «rundlicher war die verstohlene Verbissenheit, mit welcher lie am Fundament des Hauses na«ten. In ihrer «anzen verhän«nisvollen Tragweite ist diese Breslauer Wühlarbeit in den tünfzi«er fahren des vori«en lahrhunderts nur von Rabbiner Hirfch ־־v erkannt worden. Die öffentliche Meinun« der Orthodo.xie wurde erst später stutzi«, als die ersten Früchte des Br׳slauer Geistes in ciem neuen Rabbinertypus zu Ta«e traten, der lieh bald allenthalben in den (irob«emeinden breit zu machen begann. Der Geist des Kompromisses e.wachte, ein Geist des Aus«lei<hes der Lehre mit dem Leben, bei. dem lieh das Leben umso starker erwies als die l.ehre, je «roher der Druck der arbeil- «ebenden Gemeinde auf den arbeitnehmenden Rabbiner war, der Geist lenes ptaltifchc n Auslu«ens nudi Erleichterun«en, der im *■־, in dem was reli«ions1»esetzli1h rechtens ist, nidrts Festes, sondern etwas Weiches erblickt, woraus lieh a"es mo«liche kneten lind formen Iaht, was dem 1ewe!|1«en Bedürfnis der iewe1li«en Gemeindemaiontat entspricht Ls war Ge.si vom Geiste Breslaus, wenn eine (iattum; von Rabbinern ersinn 1, we|.he di!• ־־,־־. י״־א־ (Frlaubnis des l.ehrens) in ein!• ־־־א־. ־־.־־ (l.ehre des Erlauben*} verwancjelten. AU *aber dem Bew uhlsein 'der ׳;rohen Masse es anhn« cleutli h Zu werden, was Breslau bede ,tete, da war es zu v| al li׳h •■e.;c׳n Breslau nnl/tlicol c 1. da blieb 1!,.1 d׳T We>; des

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.