Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 7 (1920)
- Issue
- 7/8 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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/um liniolh l<,11iM׳liMi11m Teil 11• 1.V1 einft ihren Rückhalt in Kirchenedikt und Minifterialentfchliekung fand. So aber fchwebte über den Erwägungen und Entfchliehungen der bayerifchen Orthodoxie der Geilt jenes unfeligen Gutachtens, das vor 43 Jahren den Austritt aus der Reformgemeinde unter gewiffen Kautelen für nicht mehr erforderlich hielt. So muhte der Gemeindebund kommen. Denn die Weltgefchichte ift das Weltgericht. R. ft Zum Doroth Harischonim (Teil le). Nachftehende ftemerkungen, die wir uns bei der Lektüre des nachgelaffenen Bandes des Halevy’fchen Gefchwhtswerkes gemacht haben, wollen der Klarftellung der von Halevy *ל י niedergelegten Forfchung dienen. Das aber darf uns umfo mehr gehaftet fein, je mehr wir von der Bedeutung diefes Werkes durchdrungen find. Nicht Kritik, fondern Beitrag zur wiflenfchaftlichen Erkenntnis der in diefcm Bande behandelten Themata ift untere Abficht. 1. S. 470 ft wird gezeigt, dah unfere Weilen ־ *י, wenn fie für eine rabhinifche Beftimmung eine Anlehnung an einen Vers der fchriftlichen I.ehre fuchen oder gefunden haben, dabei derfelben Ausdrucksweife fich bedienen und den Vers ebenfo behandeln, als ob aus ihm eine göttliche Vorfchrift lieh ergäbe, alfo die Frage ,״ ד:־woher willen wir dies" und die Antwort ״ ״.׳:11:״denn es heibt" auch für rabh fteftimnumgen vorkommt und dah lieh in der talmudifchen Diskuffion daran öfters die Frage anfchlieht. was diefer Vers für die Anficht heil* üte, die diefe Beltimmung mehl lernt, wiewohl der Vers nur zur Anlehnung für eine rabhinifche Beftimmung herangezogen wurde.