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Jüdische Monatshefte · 1920-01-01 · 5/6 (1920) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
7 (1920)
Issue
5/6 (1920)
Date
1920-01-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Misra! histischc t »es« hichtshlittcrunrr. «si AulTassunrren, mochte es nun •In* Auslepm•: des Oeset/.ea oder das Henken ülier die Weil und ihre Krsclicinuurren ״der das (ieluhls verliältnis /um Judentum hetreflVn Ja, hiiulii; entstanden solche (;ep-nsiit/e.!lass der eine verneinte, was der andere hejahtc. Zwei H.111|1tstriunun^e1) lassen sieh /n allen Zeiten in dein *ich als Krhe der Tradition heereilenden |iidi>ehen (ieisteslehen leststellen : einerseits das Ih-stichen. die 17111/1)1101 des |11deut11ms <•11110 |{ucksieht anl die Uealität des Lehens des indischen Volkes /nr lieltmii: /.11 hrinp‘11 und andererseits das Itcmuhcn, hei treuester Lcftilpi 1\£ der l'rin/i|tien die Tatsachen des Lehens in den Kreis *einer Krwüptup-u inilein/.iihe/ielien. Ist dort das l’rin/ip <ler A118p1nj;«|»11ukt alles Tuns, *o ist es hier im llinldick auf die l,'u• Vollkommenheit der Wirklichkeit das Ziel, das es zu erreichen plt. Als Itcispjcl sei an die Schulen Schammais und llillel* erinnert. Ihre!)•■hatten sind richtunprehend Ihr ,jene lleihe von (•eschlechtern unserer <leistc*ko1y|d):ien geworden, deten Lehensirheit 111 unserem Talmud vnr|!ep: — jedoch nicht die theoreti- *irrende Schule Schanimais, vielmehr die die Theorien au der Praxis immer wieder messende Schule llillels ist tnasspdiend p*• ivomIcu. I’nd in der Neuzeit! Ha!•rächte vor 150 Jahren ng Osten las l'hcrwiep‘n der ahstrakten verslandestniissieen Krlassuiif; des ludeiitiims •len ('Irassidisnins hervor, der •las (•1-luhlsmüssip‘ in den Vordergrund stellt und .sich bewusst oder unhewu*st zu Zurre- 'taiidnisscn an •las konkret•• Lehen versteht, um so in der posseu Masse Ihr die relipö*•• Krliillunrr zu wirken. In ■ler (!••eenwart *ind es Treninin^s- und Klall Orthodoxie letztere als (iemeiirie 1 •rthodoxic und Misracln . die in die Kr• schein 1111;: treten. Diesen t.eiden h'liipdn des zcilpnnssisclien traditionellen Judentums ist es höchste Aul'pthc. die Ueiuheit der I*rin/.iן»iou /u wahren, die zusammen die indisch•׳ Welt und Lehens. at1*cha11un^ nach dem (iotte*^e*et/.c ergehen: der l’nterschied ist nur wieder der. dass di•■ ••me Stroniiinrr nur aul die Idee sieht, die andere lMnp‘p‘11 liehen de! Idee auch die |11denhe1l. wie sie nun einmal i*t, all die ko111|di/iertcu l׳'rap*n. di•׳ mit ilirctn Sein verbunden sind, ins Aut:•■ fasst Her I{ad1kal1smus der Trcnniinr; nimmt den kampl mit den rrohleinen der Judenheit nicht auf, er

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