Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 7 (1920)
- Issue
- 1/2 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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'schmeicheln. "ר 7.ci*ren. •f;נ־ ד;־ש־ דא•:־. :ני־ . . . :ל עד״ "•••צ :־ ־ er נל עד־ .-1די r־:\ Dass •!•ווי Weisen hierbei <lt־r .Mangel;ווו Aufrichtigkeil, <Jr;1 <Iht• 11 \ *■ r1:1 ו 1!<יי«• tik<• 11 im p•»!ili~< h«*11 Leben :11>4 die Ursache so mancher politischen Katastrophe vorccsehwehl hat. erhellt ja schon daraus, das« diese talmudisehen Aussprüche ültcr die Schmeichelei, an den von •.־:’;״ überlieferten Satz aiikniipfeii, der die S1 ■Inneii•In lei. die eiii'l dem Könit׳ Arrrippa erwiesen wurde, als ein schweres Verhängnis he/.ciclinet : נא*ל.ד "*ע־ נ-״ד״ב* ״•־;א•-: •»ל צ־אל כל'־ דשני יצ־':ם• י1• "א:־־םש דלל"*'. In l'aranthese sei hemerkt, dass die I •arstellun׳״. in welcher dies!‘ in der Mischlin erjviihnte Acrippa-Kpisode hei den indischen Historikern der Neuzeit erscheint, l\(lisch ist lur dn• irre ׳ V erzeichnung, die jene Historiker so manchen historischen \uralten amrcdeilieii lassen, die sich an der talmudischeii (Quelle ^anz anders aiisnchmen. als in den mit der Ktikette ״.I ud 1 sehe tiesc' * versehenen Flaschen, in die sie ahcefiillt werden. Sn heisst es in kotlehs (ieschichte der Juden aut S .st;; ,Als er A^rippa einst am Hüttenfeste nach• dem Krlassjahre der Vorschri't gemäss das .fünfte Huch der Thora ▼erlas und zur Stelle oelan_rte: .Aus der Mitte deiner Hiicher sollst dn dir einen Koni;; emsetzen״, vcr1״׳ss er. eingedenk seiner idiimii■ ischeii Mistaimnuu^, Tränen. Aller liebevoll traten Israels Lehrer zu ihm heran 11 n I s|1racl1en: _I >11 hist unser Hrudcr. Du löst unser Hiudcr.“ Wer diese Mell׳■ hei Kottck liest, ahnt lucht, dass der .liebevolle־ Zürnt' א־,:* א־.־ אל’:, א־,־ eine verhängnisvolle Schmeichelei war. au die die Weisen ihre so schart' verurteilenden Sätze ank'nupteii. 1 Am h der " is des ל׳ אלעזר auf לנב־א t" das ». der einst gegenüber ־ -;;•א;;r den l’läd iinheirrharer t iradheit mit den Worten אדן :ן •ע"״־־ ־ ־ק: ־ א־. ד:־־־ verliess und dafür spätei so hcIiw er hassen musste, bewegt sich auf der!.deichen Linie der \ cruKcilung der Schmeiehelei als eines (iiftkeimes, aus dem politis! her. Zusammenbruch erwachsen kann. Wird die Wahrheit dieser Lrl.ennlnis nicht heute durch unsere eigenen Lrletonsse giell heleiiclitet ׳־ ■ NV’äre Deutschland zusammengebrochen. wenn sein•■ politischen Führer rechtzeitig die Dinge gesehen hätten, wie »n• »md und nicht wie sie in ihrer von ״דש־ umnehcltcn l’haiitasic 'ich gemalt haben? Wären wir heule, wo wir sind, wenn ־;־]־ “V ־c־׳:k den Mannci'lol/ \״r Königsthronen nicht verdrängt hatte* lud ist, wenn auf unserer heutigen («ene- 6 8028 24