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Jüdische Monatshefte · 1920-01-01 · 1/2 (1920) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
7 (1920)
Issue
1/2 (1920)
Date
1920-01-01
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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Von <I«t i rankfurtrr Jrschiwuh. io r;rt rc: /um Ausspruch des •cוםר״דד-נלד, דן :־ pp ־א בן חבביא ן«ן* ) Aus all diesenJ Gründen אדן דן לדקדדז-,, ist cs begreiflich, warum «lie leschiwafi >i<׳h /unächsi uml zuvörderst als eine talmudisehe Fachschule giebt, seihst auf die (Gefahr hin, mit dies!•! Ihvor/ugung <lcr ודור, דאב,, ולבא,- sich dem Vorwurf der Kinseitigkeit auszusetzen. Im Sehulchan Arueh Joreh!)«■ah (246. 5) erweitert der יא:-., obwohl Krakauer Khrendoktor. den ■ Begriff ברדס auf die (Gesamtheit aller profanen Wissenschaften, deren Studium mir •באק־א, als Xebenbeschäftigung gestaltet sei, wahrend der ט־ך• du sen Begrill aul בעש־. בדאשיר. ־רעשי. :׳-::ד beschränkt. Fs ist hier nicht d«־r Ort, das halachische Fundament des בד תל״־ד תו-ה עב דרך אדן■ (Grundsatzes zu prüfen. Das \’erhältnis der Thora zu den profanen Wissenschaften ist ein Problem, dessen tiefgreifende Wurzeln nur eine gründlich«• Spezialuntersuchung hinsiegen konnte. Hier sei nur im allgemeinen "skizziert. was frei einer Darlegung der (Grundsätze «ler Jeschiwah zur Vervollständigung .des Hildes erwähnt werden muH. Pndänes wird an der Jeschiwah nur באקראי geleint. Dieser profane rnlerrichl bildet ni< hl einmal einen Bestandteil d«‘s olfi/ielleii Programms. Der א:* hätte seine helle Freude daran. Profane (Gegenstände haben auch in einer Thora-Lehranstalt nichts /u suchen. Anders verhält es sich an einer Fr/.iehungsanslalt, wie es jüdische Realschulen und Volksschulen sind, liier ist «las bekannte Postulat unseres gmllen Rabbiners דל unbedingt fest/uhallen. Kine Real- oder \«dksM hule ist keine Fachschule. Hier sollen die (Grenzen soweit als möglich gesteckt werden. Hei einer Fai'hschule jedoch bedingt die Kinseitigkejl des Programms ihre Lebenskraft, l'nd du• Jeschiwah ist eine Fachschule. Damit soll natürlich mcht gesagt sein, da Li ihr kein erzieherischer Werl innewohnt. Im Sehlulleflekl will sie doch eine Fr/ichungsanslalt sein, di«■ nur aul besondere Weise, auf dem Wege einer tä! hwissenschaftlichen Ausbildung ihrer Zöglinge pädagogische Zw« 1 ke wrfolgt.

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