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Jüdische Monatshefte · 1919-01-01 · 11/12 (1919) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
6 (1919)
Issue
11/12 (1919)
Date
1919-01-01
Page
[Seite] (sequence 41)
Language
German
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Schattenriss!־ aus!1. religiösen Leben in der Herliner jü!l. (■«-meinile. ÜJI1 wären. Da es iiwles mir und jedenfalls au01! Ihnen nicht mibe kann( ist, dass diese Annahme nicht zutritTt, so hicsH mich die gehntem* Vorsicht zunächst einmal diese Vorfrage stell!*n, 11m je nach dem Auslall der Antwort leststellen zu können. nl> unsere Auflassung iiher!lie Frage, um di!• es sich in unserem Falle bandelt, nicht gar zu weit auseinander gehen. Oh Sie gegebenen Falles so ohne weiteres geneigt sein werilen, Ihre Auflassung gegenüber 11er meinigen ohne weiteres zurück zu stellen, darf ich auf («rund meiner l'.rt’ahruugcn denn doch lie/.weit'eln“. Darauf erwiderte mein Besuch: .Nun, Herr Doktor. Sie können sieh Wohl denken, wir •gehören!loch nicht zu «len Frommen; ftt titnhy.rrcmnntcn ־halten wir niebnr Dns ist clT lediglich darum zu tun, dass ei־!״ Feier in «ler Svnagoge stattlffwie und dazu unseren Sohn vorznhereiten, dürfte denn doelt gar nicht zu schwer halten. Wenn sich daran noch eine häusliche Feier im Kreise unserer Freunde und Verwandten anschliesst, so liahen wir alles getan. um nnsereni Sohne eine schöne Krinnerung mit hinaus in das Lehen zu gehen.“ ,Wenn das wirklich ilire Ansichten iiher unser!* Frage sind“, erwidert«* ich, *dann müsste ich mich ihrem Wunsch!• gegenüber ahlehneml verhalten 11u!l könnte für sidelie Dienste Ihnen nur einen meiner Konkurrenten empfehlen." ,,Aber, Herr Doktor, wie verstehen Sie das:•“ tiilir mein (Jegeuiihcr — diesmal mit einer ״«*wissen l iiruhe auf — .am Fude h!*fasM*n Sie sieh überhaupt nicht mit Vorbereitung zur Kinsegnung?“ .(«anz ii« (Jcgcnteil," versetzte i« 11. .ich tue so etwas sogar mit einer ״«*wissen Vorliebe. Kann!׳s denn für einen Bahhmcr eine schönere Aufgabe gel״׳״, als jugendliche, 11nv1*r!lorb«*n1•, «׳mp längliche llerz!*n liir die Wahrheiten «ler Kcligion zu gewinnen? W:ih aber Ihre Auflassung der Sacht: betrifft, so seheint so* mir zunächst von Widersprüchen nicht frei. Sie hetonen zunächst,!lass Sie voll /.1‘ren10ni!*11 11. dergl. nicht* halten, obm• b1*da1־l1t zu luiben, oh ich es denn wirklich nur darauf werde angelegt I1ab!*u.!11*11 (ieist Ihres Kimles mit einer Sammlung von leeren Zeremonien \ ollz.11pfropf1׳n. Vielleicht lagen meine Absichten, |1* na!־l1 der

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