Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 6 (1919)
- Issue
- 11/12 (1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 33)
- Language
- German
- Belongs to
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1■ rauentv pen. 2TJ Tränt•» der Freude und Tränen des Leids, wit• .*•ii■ 1111 Loben einer Mutter der Alltag kennt und bringt. Alter für nie, die aut der »Suelie ist naeli ihren (iren/.e 11 und ihrer Krfiillung: nach 111 re 111 tgsS (leset/ — für sie kann es in Wahrheit kein Zaudern geben — mit hastigen Fingern zerplliirkl sie sie, die siisse, wilde, freiutle Minne. entsagt für iuinier aller Ichbcjahung und Selltstbetnriung, cdme Rücksicht auf die Struktur des Wdtganzen und ihren Feisten darin will liehen nur als Mutter und uni Mutter zu werden. Sie hat gelernt von Channah, dem Weilte Kikunus — ״lim ich Ihr nicht lieber als zehn Sühne“, stiebt ihr Mann sie zu trösten - sie alter stellt wertlos auf. wirft sielt nieder 11111I weint vanflott und lindet in ihrer Miittersehusiieht und später in ihrem Muttergliiek die!leisten Worte, die bis dahin über (lotteswaltung und Mensehenbestininiung gefallen waren, lehrt eine ganze Nation lieten und danken und׳ einen gottbegnadeten Säuger singen — alles aus den Sehmerze unerfüllten und aus dem Uliiek erfüllten Frauentums heraus — aus der Sehn-ueht. das Iblehste zu leisten, was sie als Frau zu leisten venria״: Mutter zu sein im Dienstheere (loltes, den sie nicht nur als Schöpfer des Menschen, sondern atirh als seinen obersten Dieiisllicrrb fort und fort begreift. .Frauen sind es, aus deren (leschiek uns die alluahe Waltung der prüfenden und beglückenden Allmacht eiltgegenleuehtet; Frauen, von denen wir ItolVen und harren, (lott schauen und — beten lernen sollen“ (des. Sehr. das.). Und so will die jiid. Frau in dreier Selbstbestimmung Mutte r sein. Und nicht bleibt ihr die Mutterschaft zufällig angeborener oder auch nur zufällig erwählter lieruf — nein, aus ihrer ganzen Welt- und Lehcnsanschuiiung |c1׳wüc1|׳st er ihr je nach Veranlagung mit instinktiver oder intuitiv«■r <ü wissheit. In ihm vollendet und befreit sich die jiid. Frau׳ von der Angst und der to bundenheit des Irdischen zur von jeder Selbstsucht freien Hingebung und Übereinstimmung mit dem ewigen Zusammenhang des Universums: mit dem Waltungsplaiie (inttes. Und gibt sie sich ihm hin mit der ganzen Kraft und sittlichen Km rgie ihres Wesens, mit der (iuuzhcit ihres Wandels, in Kutsagiing und schmerzvoller Hingabe hires eigenen Ichs, dann wird ihr, die das ״Werde“ des Schöpfen