Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 6 (1919)
- Issue
- 11/12 (1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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Das Wesen der jü!ljs1׳h׳n t 2-17 dann könnte auch das Wesen der jüdischen (J«meinde niemals verkannt werden, weil ja dann.dieser Begriff immer nur mit seinen wirklichen Merkmalen in unser Bewußtsein träte. So aber muß aueh der höchste (;«•danke sieh gefal* len lassen, eingeschacht«־lt zu werden in eine umlassende Rubrik, mit deren ein/einen (Jliedern nur äußere (Jemein• schaft ihn vereint und muß daher auch der Berlin'■der jü• dischen (Jemeinde sieh gefallen lassen, eingebürgert zu wer• den in eine (Jedank« nwelt, in der ihn »ein unvergleichliches Wesen immer noch gehindert hat und in aller Zukunft hin- (lern wird, jemals heimisch zu werden. Diese fremde (icdnnkcnwelt. der sieh der jüdische צברי- Begriff niemals wird assimilieren können, ist. wie ge-agl, die (Jedankenwelt der Soziologie Wir sind rinn mal gezwungen, krall der angeborenen Denkgesetze des menschliehen (Jeistes, auch den Begriff der jüdischen (Jemeinde einzurubrizieren unter di(* übrigen sozialen (Jebilde menschlicher (Jcnossenschaften und Verein(‘■ Daher kommt es, daß»wir auf die Frage, worin das Wesen der jüdischen (Jememde besteh־׳, sofort die sehr be<|ueme Antwort bei der Band־־ztr haben pflegm־r tftr jüdtsrhe (irmrindi ^lst ri rrVer ein, dessen Mitglieder zusammengetreten ־•ind zu dem Zwecke, die jüdische Religion, den jüdischen Kultus /u!)liegen. Wir sind eben denkgesetzlich gezwungen, den Begriff der judi sehen (Jemeinde so ähnlich zu deßnieien. wie wir auch «1111־ Begriff itgend eines andern Vereins deliniet< n würden und es fällt uns gar nicht « in, danach zu liag« n. ob denn nicht vielhucht die jüdische (Jcmcind־׳ etwas so einzigartiges ist, daß ihr gegenüber di«• ׳gewöhnlichen soziologischen Maßstäbe gänzlich versagen müssen. Dazu kommt mu h ein«• Anzahl nebensächlicher, (־«,in aci'identiellei Metkinal«׳. w«■!• eil«־ die Klarheit des Begiills vollends viiwiinn J<־«l«־t Verein hat Statuten, die (Jenteind«־ hat auch welch«■. I« «I« r Vcr«־in hat einen Vorstand, du■ (J« ip«׳iiu!c hat au« 11 nu n. ,Jeder Verein «rlubt Ib itiag«׳. du• < i«־m«׳i1ul!■ tut «las 1 den he. Jeder Verein kann sich aullos« n. au« 11 «In* י J« 111׳ uule ist vor