Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 6 (1919)
- Issue
- 7/8 (1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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158 Aus einem Kommentar zur Miscbnah. 2. OlVenliar ist hier an den Fall gedacht, 11:188 jemand in der Meinung, die richtige .ברנד zu sprechen, die fa 181־111־ gesprochen, und dennoch Heiner Pflicht genügt hat, wenn eine nachträgliche Interpretation Hcineu Irrtum 01h eine logiHche Möglichkeit zu erweisen vermag. Denn immerhin könnte doch eine Baurafrucht insofern als eine Erdfrucht liegrifteu werden, als ja alles der Krde entstammt, während umgekehrt nieinals eine Erdfrucht als Baum (nicht interpretiert werden hönnte. So hört seihst ein hewusst hegonnener Irrtum au(, ein Irrtum 7.u sein, wenn er sich nachträglich als eine unbewusst veriihte Wahrheit entpuppt. .1-, ו:ו .ד?Sp שח״א דין S:. Ks ist zweifelhaft, woran! sich das bezieht: oh mir auf דב^ות oder ainli auf •נובא und חורין. Jedenfalls will .ד״*,— - in der בי־כח (iott nur als Träger und Schöpfer dc8 iingehrochenen Ganzen, der wirklich nur Segen und Heil bringenden Kraft, nicht alter als Inbegriff und Erhalter des Unzulänglichen, Welkenden und Zerstörenden angeschaut wissen. . 4. .־ יחידיי sieht in der Vorzüglichkeit der speziell nensischen Früchte: Weizen, (!erste,' Wein, Feigen, Granatäpfel, Oliven und Dattelhonig (vgl. Komm. Deut. ö,Rj eiuen objektiv gegebenen Massstah liir das Vorzügliche einer Frueht an und fiir sich, inshesondere in ihrem Verhältnis zu anderen Früchten. Während 8ich so nach ,ר •חידד das jüdische Stamme8hewu8stsein und die jüdische Stammestrcue auch aut den Geschmack zu erstrecken hat. gewähren die חנד־ד hier, wo wirklich persönliche Überzeugung von der Vortrefflichkeit einer. Frucht in einer bestimmten בחבה zum Ausdruck kommen soll, dem persönlichen Gesehmacksbeliebcn •las Vorrecht. f>. Sobald heim Sprechen der Berachah die Absicht vor Beginn der Mahlzeit auch solche Nebengerichte umfasst, die erst nach Beendigung derselben genommen werden, bedarf es später keiner besonderen Berachah. Dasselbe gilt für Wein, doch nur am Sabbath und Festtag, weil da beim Beginn der Mahlzeit gleich an den Wein gedacht werden kann, der in der Kegel am Schluss fiir ב״בת -רזון bestimmt wird; am Werktag dagegen wird die Opulenz einer solchen Itegel nicht vorausgesetzt und bcdarl es darum an! Schluss einer besonderen Berachah. 2