Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 6 (1919)
- Issue
- 5/6 (1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Diktatur de* Elternhauses. 113 Habt בטחון bei Ta1> ״. h. 16 .8*1) שויתי ה־ לנגדי תמיד) findet Gott und stellet Ihn euch stets gegenüber, dass Kr euch zur Rechten werde, von der ihr nicht wanket, und euer Herz sollte nicht jubeln dürfen, dass auch euer Leih einst sicher ruhen, dass er eure Seele nicht dem Grabe überlassen und im Tode nicht dem Verderben hingeben wird, die Ihm im Leben in Liebe geweiht waren? Di• im Leben von Ihm sich den Weg des Lebens weisen liessen תודיעני ארח חייט, sollten nicht der Freude Sättigung an Seinem Angesicht, Wonnen aus Seiner Rechten ewig gewärtig sein dürfen? Habt בטחון im Leben, dass ihr בטחון haben dürft im Tode — Am Sinai holte sich Israel sein Recht auf בטחון. Menschen בטחון. Das allein verbürgt schon den endlichen Sieg der Thora. J. Br. Die Diktatur des Elternhauses. Dass ein Kind verpflichtet ist, seinen Vater zu ehren, ist aus den zehn Geboten bekannt Weniger bekannt ist die Tatsache, dass Midrasch, Talmud. Sclmlcban Arucli sehr eingehend um) weitläufig die Frage besprechen, ob zwischen l'.nkel und Grossvater das gleiche Verhältnis wie zwischen Sohn und Vater obwaltet und dementsprechend der l'.nkel in gleicher Weise seinen Gross, vatcr zu ehren hat, wie der Sohn seinen Vater ehren muss. Wir wollen an der Hand der Quellen die Anschauungen des Religions• gesetzes kurz zusammentassen und daran eine aktuelle Bemerkung knüpfen. I. Die rechtlichen Beziehungen zwischen Grossvater und Enkel sind grundsätzlich anders als die zwischen Vater und Sohn. Der talmudische Satz ״ בג* :ניט נבגיסKukcl sind so wie Kinder“ (Jebamotb 4531