Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 5 (1918)
- Issue
- 10/11 (1918)
- Date
- 1918-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Hann. :»17 ahgelit, ilan konnte niemals traglieh sein und ist auch niemals hestritten worden. Zum (leiste der נדר־ דורש rt:Sד hat sieh der alte Würzburger Uaw *לצי״ ebenso bekannt wie Uuhhiner Hirsch S דע. l'mso hedauerlieher und verhängnisvoller war es. dass die Ortlm doxie einen Mangel an innerer Geschlossenheit offenbarte, als es galt, durch Beseitigung des falschen Scheines der Judcntnmsein• heit der Wahrheit die Khre zu gehen und damit zugleich das gemeinsame Orundbekenntnis auch als Grundlage des jüdischen (Jemcindc hinzustellen. Im Geiste d'er ה^נות;•דו־ ורז״־ם. zu dem sieh die gesamte Orthodoxie bekennen muss, solange sie das Beligionsgesetz als bindend anerkennt, giebt es keine Austrittstrage, sondern nur eine Auatritts|>flie|1t. An der Wahrheit dieses Satzes kann nicht gerüttelt werden. Diese Wahrheit wird sich doch noch einmal durchsetzen müssen. Wenn das, was mau heute unter nationaler Autonomie des Judentums versteht, etwas mehr als ein hohles Sehlagwort ist, wenn es gleichbedeutend ist mit der Autonomie des jüdischen Beligionsgesel/es. dann dürfte vielleicht eine nicht allzuterne Zuknntt lehren, dass den Vorschriften über den Bann denn doch ein zäheres l.cbcu innewohnt. als den Gegnern des Bannes, die sich, als sie dem Judentum das Grab schaufelten, als seine Wetter aiifspielteu. W B Die Benediktion gegen die Ketzer . ביכה ־מידם» Da steht in der Sehemone Kare schon seit Menseheugedeukeii eine Beracha. über die der Dnrchschnittsbeter mit gewohnlieitamassiger Gedankenlosigkeit hinweggeht, ohne zu ahnen, wie ge-