Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 5 (1918)
- Issue
- 1 (1918)
- Date
- 1918-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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1>וו• Mobilmachung »les Judentums. gclangun. <la* uns unser Tim uml Lassen bestimmt. Nicht aber diirten wir. gleich dom!,״liliker, die '1':»־»»:*זlieii /um Obersatz. und -dio—lttoe—/tun Untei»atz iietttiicn mul aus holden oiiicu Schluss ge• wiimen, der uns unter allen.11 aktioustahig utaehen soll. Nur soweit das (•»׳setz Ootti■* verschioilciie Wr״r otr«*n lässt, mag die Politik eiitseheiden. welcher von ihnen /u heschroiton ist Nicht der!,»ditiker. sondern der t lesel/e-lehror hat «las entscheidende Wort im »dVeiitliclieti Lehen des Judentums. Dem l’oltiker steht die Hxisten/. des Staates ob»S1an Die K\isten7. des Ju<l<-ntums ist finites Sache, Unsere Sache aber ist vor allem die Wahruni: der tinverliilsehten Kciuheit der l»l»׳e des .ludentuuis. Wo sie in Frage steht, darf es keine Kiick'leisten gehen, die /u nehmen wären, darf keine lielahr vorhanden sein, die nicht in Kaut genommen werden müsste. Denn sie ist die (״•fahr aller (ielahren. ״Heil dem Menschen, der ständig fürchtet": dieses Hihelwort gilt so recht eigentlich tiir unsere Mc/.1ehungen /ur Idee des .luden ttiuis. Nur so lauge wir sie in ihrer Lauterkeit in uns liegen, ist unser in der Desehiehle beispielloser Anspruch aut Sonder• dascin gerechtfertigt. Anderseits könne וו wir. leht sie in imserer Mitte, des göttlichen Schutzes in aller Schwei»• »ler /,eiten sicher sein. Der Schwere »ler Zeiten gegenüber gilt »las andere Hihelwort : ״Nur Sünder türchten in Zion" Unendlich wichtig wird es sein, in den komm» •nden Tagen sich dieses stets in vidlster Klarheit vor Augen zu halten : »lass das Judentum eine lileentrage utnl keine Pc r so nc n I rag e ist: da** die Wahrheit »les Judentums in ihrer K.in/igartigkeit der Hund• nislähigkeit ermangelt, uml da-s somit ihre Träger so lange den isolierten Oang <1 ur» h die (»esehiehte gehen müssen, als nicht sie selber tiemeingiit der Nationen geworilen. Krst rei ht aber isoliert g״ge11iiber »len eigenen Itriidern, »In• die Wahrheit vetleiiguen oder verfäDilien. Hier kann Politik 111» 11t* nutzen I>1 <׳ Wahrheit will bekannt sein und will vor Verkennung geschützt sein. ״Denn wer di»■ Wahrheit kennet uml saget »i»• nubt. Der!st liirwabr ein erbärmlicher Wicht." 0051