Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 4 (1917)
- Issue
- 12 (1917)
- Date
- 1917-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
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338 Zur Pnlistinafragr. Mayer Amschel v. Rothschild mit den Worten einleitete: ,Herr Baron, Sie sind ein solch grosser ״Onow* (so be* scheiden׳* — unterbrach ihn der Baron:—,Wenn ich ein־ Gnow bin, so dürfarSie deshalb noch nicht ungezogen sein“! — Das ist’s, was wir meinen. Zur Palästinafrage. Zur Zeit ist sehr viel von Palästina die Rede. Seitdem die englische Regierung ihr prinzipielles Kinverstiindnis mit dem Programm des Zionismus erklärte, glaubt mau in weilen jüdischen Kreisen an das allmähliche! lereinbrechen des Tages, der die Verwirklichung unserer tausendjährigen Zions- Sehnsucht bescheinen wird. Ks wäre in der Tal schön, wenn der Moschiach bald käme. Üb ihn uns freilich die Zionisten bringen werden, ist eine andere Frage. Von Anbeginn haben die Zionisten die Orthodoxie an den Punkten zu packen gesucht, wo sich scheinbar der mo-!lerne Zionismus mit dem überlieferten berührt. Der Misracjiismus beweist, dass diese zionistischen Versuche, den sehr wertvollen Wind der Thora in die Segel des Baseler Programms einzufangen, nicht ergebnislos verliefen. Die Stirn* men kommen nicht zur Ruh**, welch»* die orthod >\e (»egnerschaft zum Zionismus als einen unverantwortlichen Fehler bezeichnen, mit welchem sich di*• Orthodoxie nur in das eigene Fleisch schneide. Immerfort 11* isst es. ob denn das was der Zionismus4 wirf, dein (ieist der Thora widerstreite; ausdrücklich habe doch ־דנן auf (!rund des *־cc di*■ liesied.