Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 4 (1917)
- Issue
- 11 (1917)
- Date
- 1917-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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Üb« die Grundideen des Huches Hiob. 343 r es ausspreehe, so verdammt mich mein Mund, da ich damit Gott in Unrecht netze, wenn ich unschuldig hin, so verstrickt mich die« אני לא את נשזזי אסאס חיי er ..Hill idi *cbuMue, so begreife ich meine Seele nicht, begreife nicht, warum mir meiu Lchcu 7.ur l,nst ist? ,אחת היא על :ן אדרתי תש ורשע הוא ם:לד Es i«t ja ganz, einerlei, dämm spreche ich es ans, den Frommen wie den Bösewicht veruichtet er. Es ist für mich einerlei, ob ich den Glauben an die Gerechtigkeit Gottes autgebe. dann hat alles sittliche Streben kein Ziel, dann herrscht ja Willkür. אם שום ימית שתאום Da tötet die Geissei blindlings ארין נתנה ביד רשע und die Erde ist in Tvraunenband, oder aber muss ich unbedingt Bösewicht sein אנכי אישע לדה זה הבל אינע wozu mühe ich mich dann vergebens? Wenn ich mich in Schnee bade und meine Hände mit Lauge reinige, dann tauchst Du mich in die Plütze, dass meine Kleider sich ekeln vor mir“. Das ist die fürchterliche Tragik, die Kollision, von der er keinen Ausweg findet. Kür sein ferneres moralisches Lehen ist es für ihn einerlei, ob er ausspriebt תם ורשע הוא דבלה oder אנכי א־־שע beide Alternativen sind gleich schrecklich; darf er Gott des Unrechts . zeihen, darf er an seiner Fähigkeit zur Sittlichkeit ver zweifeln?־ Er wandelt zwischen Abgründen und es ist kein Wun der, wenn er ausruft : נקשה נשש־ בה״ Meinen Geist ekelt meiu Le• hen an! Nun wendet er sieh mit inniger Bitte an Gott, dass er ihm doch seine Sünden bekanntgebe. ‘ er sich doch bessern könne, denn das Leid kann Strafe sein, wenn der vom Leid Be• troflene sein Vergehen kennt. נסה ל* עונות והשאות ששעי והשאת• הודיעני wenn er aber sein Vergehen gar nicht kennt, so sieht da« Leid nicht nach Strafe, sondern nach Bache aus und warum hctrachtest Du mich als Feind ותחשבני לאייב לך, und an wem willst Du Dich rächen ״ יעלה נד־ז תערץ יאה קש יבש תרדףein!liebend Blatt willst Du in Schrecken setzen und diirres Stroh verfolgen?‘* O töte mich «loch הן יקשלני לא איחל ich erwarte ja nichts besseres, oder לו איחל ich hofl'e nur noch daran(. Siehe «Ier Mensch ist ja Deiner Beachtung gar nicht wert. ״Der Mensch weibgeboren, lehensarm um! kuiumerreieh! Wie eine Blume «chicsst er aut und welkt, llüchtig wi«• der Schatten 1M «•1. «l«׳r nicht bleibt. Und auf diesen richtetest Du Deinen Blick nml mich bringst |)u in Gericht vor Dir? 4