Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 4 (1917)
- Issue
- 3 (1917)
- Date
- 1917-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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Notizen. •Ml <l**r Selmlcban Arucli .*:•,״-.spricht. er in «•roter Linie an die Kaliliiner denkt, אומנתם er“־.־(?, deren Lebensaufgabe im Lernen und Lehren der Tbnra besteht. י•'י1״ ist aber eine Sünde, Thoragelelirte zu verachten oder sie zu hassen, undjeder, der die Weisen veracbt> t, hat keinen Anteil an der künftigen Welt, und auf ihn ist anzuwenden der Satz: Das Wort Gottes bat er verachtet“. Es steht aber noch ein anderer Satz im Kchulchau Arucli: ״Ein Thoragelehrter, der es leicht nimmt mit den Mizwoth und keine Gottesfurcht hat. ist wie ein gewöhnlicher Laie zu betrachten“. Welcher von beiden Sätzen auf deu allgemeinen Kabliinerverband anwendbar ist. geben wir ״der zu bildenden gemischten Kommission" unter die 11. s. auch Nobel-Frankfurt gemischt ist zur Erwägung anheim. Notizen. Dir .konservative Grmeinderabbiner*, richtiger: der konservative Rabbiner ih r Keformgeineinde in Frankfurt .1. M., hot den Genuss der I lulsi nfrtichtc .in den Feiertagen erlaubt Fs ist dies derselbe Rabbiner, der Frankfurt über den Kopf der Religionsgescllschatt mit einem Fruw hegluvkf bat. Ili! 1/u ist folgendes zu sagen : Ibis Vernalten des konservativen (iemeinderabbiners wachst sich mehr und mehr zu einer religmsi-n Gefahr aus. Statt seine Krall daran 711 setzen, den Reformen innerhalb seiner Gemeinde entgegrnzutreten und die Liberalen für seine Anschauung zu gewinnen, wendet er sieh mehr und mehr denen zu. die ihn nicht notig haben, und sucht ihnen die Here! htigung seines Daseins durch religiöse Krleichtrrungen darz.utun, die von dem Tührcr der orthodoxen Gemeinde nicht zu haben sind. Die Rrligionsgesellsi haft, als berufene Trägerin der religiösen Wahrheit, ist demgegenüber *vüürlich vollkommen konkurrenzunfähig. So si hmer/lu 11 es ihr sein muss, wenn sic die allenthalben vorhandene Lauhettr-T nwtsst-nhnt. tTerpirmtrchkcit. Magmfrnide dureh den konservativen ii nieinderaliluni r gestützt sieht, und so unangenehm sie Von dem Mangel an lakt berührt wird, dem sieh ihr Haupt seitens des als talmudisehe Autorität in der I »iaspora bis zur Stunde noch umntdeckten konservativen (iemeinderabbiners misgesi izt weis»: so darf sie sieh dennoch der zuversichtli! hen I loffnung hingeben, dass ihrc’Mitglieder mehr und mehr die völlige I nlialtbarkeit einer gleichzeitigen Zugehörigkeit zur Reformgemrinde einsehen werden, deren konservativer Rabbiner sei, solange er no< h der Ihre ist, unausgesetzt vor die übelsten religiösen Konlhkte stellt Nmhdem der konservative Grmeinderabbiner sieh offenbar als .י •rtsrabbincr* blutig ernst nimmt, bleibt eben niehts übrig als nuszuwandern. Ist diese Auswanderung erst einmal ganz vollzogen, werden seine religlosen I ntscheidungen ihre wahre Adressaten ereilen : n.imlieh all die, so am h ohne Frsjw trugen und all die. so auch ohne FXauhnis Hülsen• frm hte ׳•»»< n