Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 4 (1917)
- Issue
- 3 (1917)
- Date
- 1917-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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Chronik 07׳ der (icmeindeverwaltung zu verschilften. so l!:t1 er hielt 11101! |utvorragende Verdienste um die Entwicklung!!!•r 1 mmuciiiiIi-, um die liberale Sache in putz Deutschland und um <lie 1r«-1u• ttt-:»nien Augelegenliciten des deutschen Judentums erworben. ,, . .!venu jetzt in dem wundervollen (.iottc8hause tut der Königsteiuerstrasa!• ein Gottesdienst gehalten wird, der einen erheblichen Fortschritt über Reformen Abraham Geigers hinaus bedeutet und der als der liberalste Gottesdienst in einer Gemeindesvnagoge Deutschlands gelten kann, so darf Bertlmhl Geiger sich ein hervorragendes Vordienst an dieser neuen Schöpfung zuschreilien." Wer diesen l״nh* Spruch richtig verstellen will, muss wissen, dass du• Eigenart der Frankfurter (Jemeindevcrhültnisse in der Kxisienz der sogenannten Gemeind eort hndox i e besteht, die seit 4" Jahren für die Krhaltung oder Neubelebung iles orthodoxen Geistes in der licnicinde Ahraham Geigers wirkt. Diese 40jährige Wirksamkeit hat als ihr wichtigstes Kesultat eine Gegenströmung hervorgerufen. du• — ־t' נח הבן ם:ח דאג — Von Aliraham zu Merthold tieiper führt!■. lleir 1 >r. Jucohnwitz in Bamlcpp ist 1l!־r Scliiipter einer prtnzipientesten Gemeind eort hmlo x i e. Denn er hat. wie!las Main hurper Familienhlatt am ‘Jf>. Januar berjrhlete, die Wahl zum Kahhiner der orthodoxen tiemeind!• in Königshorg nur unter der Bedingung angenommen, dass di!• orthodoxe Separatgemeinde mit 41er Huuptpcineinde in allen Verwaltungsangclegenhoilon sich \ereinipe. ״Ein erfreulicher Krtolp der Kinipiinpshestridiunpeti im ileutsehen Judentum ". Iiipt!las Familienhlatt etwas vorlaut hinzu. Vor einiper Zeit fand in Berlin!■ine Sitzung des Zentral* "Aiisseliusses «fes allgemeinen kabhinervorbandes statt. Nach lanpem Hin und Her wurde folpender Anttap anpenomnien: ״Der Kahliinerverliand hält nach wie vor daran fest,!lass der Kahhiner der gepöbene Vertreter der religiösen Angelegenheiten der Juden auch den Behörden gegenüber ist. Fnter diesem prinzipiellen Vorbehalt, auf den er nicht Verzicht leisten kann, erklärt sich!Irr Ausschuss bereit, mit dem Verband der deutschen Juden zusanimen/uarbcitcn. Er ist damit einverstanden, «lass zur Grundlage dazu <111• Arbeit der zu bildenden gemischten Kommission genommen werde". Man wird wohl nicht fehl gehen, wenn man am!iiiinit. dass überall, wo