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Jüdische Monatshefte · 1917-01-01 · 2 (1917) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
4 (1917)
Issue
2 (1917)
Date
1917-01-01
Page
[Seite] (sequence 32)
Language
German
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6» 1,0111, dai gelobte Land“. Tepliillin anlcgen; wo hat er Juden getroffen, die bis in die Nacht hinein .schwarz, weiss gestreifte Umhüllungen“ d. i. Taletbim trajren . . .? l'nd Leute, die nicht das AB(' des jüdischen Milieus kennen, wollen die hcrufenen Darsteller desselben sein, sich sogar /.n Bichtern desselben aufwerfen! Oder etwa Folgendes: ..Ich mag. ihn den Protestantismus) nicht, und würde nie zu dieser Konfession übertreten. Ich hin ein Mensch, der Rchöne Sachen braucht und lieht. Wenn ich mich die ganze Woche lang uhschinde. dann brauch' ich Kulte an! Sehahhes oder an! Sonntag, dann huaucli' ich einen schönen Saal mit schönen Bildern, schönen Sciilpturcn und schöner Architektur, dann brauch' ich schöne Cercmmiicn und ein schönes Konzert. . . . Aber was hat) ich in der protestantischen Kirche... Vier nackte W’ände und eine solche Leere, als ob das ganze (ieschiitt ein bischen in l״i1|uidution treten sollte. . . . Und ausserdem liebe ich. es zu wissen, mit wem ich es zu tun habe . . . was ist das fiir eine Firma, der Protestantismus? . . . der Papst, das ist ein־׳ Firma“. (H921. Ist wirklich dem jüdiselten (leiste Schönheit, Hfiilpturen und Architektonik unbedingte Krfordernis einer religiösen Stimmntn:; verlangt der •lüde in seiner Religion wirklich immer nur nach einer positiv greifbaren Firma? Nur in einem nichtjüdischen (leiste konnte eine solche Anpassung entstehen. Und gar noch dieses: .die Plötze frisst ein (Iriiiidling auf. den (Iriindling ein Barsch, den B tsrcli ein liecht, und den Hecht? Den Hecht verschlingt der Mensch. Und den Menschen verschlingen andere Menschen. Bankerotte verschlingen ihn, Krankheiten, Sorgen, bis ihn endlich der Tod verschlingt. Das ist alles sehr in der Ordnung und auch sehr schön, das macht den Betrieb in der Welt.“ ..Das ist Talmud Philosophie, Herr Halpern, meint BorowieiTit 12.07). •, Nur wer den Talmud nicht kennt, auf eine Weise nicht kennt, dass er niemals in seinem l.ehen auch nur ordentlich über ihn schwat/en horte, kann solche Thesen als Tnlmiidphiinsophie hezeichnen; die nichtjiidi'chen Leser werden freilich auch diese dem Autor auf sein Wort und '••ine F.rfahriing f?> hin glauben. Selb«( die jüdischen Frauen, von welchen die Herren Polen so oft schwärmen und deren Schönheit und Anmut bewundern, kommen in diesem Komatic schlecht weg. Mein, das polonisi ■rte indische Mädchen, wurde liier bereits hervorgehoben; eine andere jüdische Frau, Ijicie mit Namen, die frühere vornehme und leidenschattln he (■dichte!(•■rowieckis. wird unmittelbar darauf als einfache, ordinäre, kleinstädtische!ן .ludin bezeichnet, wörtlich hezeichnet. (-!,.),.•ן Die /11 künftig*‘ Mutterschaft hatte sie so verwandelt . . . mit Kkel küsste er das uiifgeduusciic, mit gelben Flecken hedeckte (lesiclit.

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