Mannheim
Compact Memory

Jüdische Monatshefte · 1917-01-01 · 1 (1917) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
4 (1917)
Issue
1 (1917)
Date
1917-01-01
Page
[Seite] (sequence 26)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/4900572-5964860-5964933--1299-4901827
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

2•; Zur l’ro«eh tenfrago. rüekschrccken V Muhr vielleicht noch als all•• formuliert**!! (!esetz.esl*eMfim11111n^־**n lerlete unsere grossen A111<>rita!•■11 ihr sicherer jitdischer Instinkt. :tls sie sich in allen s>*l«־hen Füllen entschieden ah■ lehnend verhielten Ihnen schwellte hei ihrer Stellungnahme vor allein das - על-א קאם gekennzeichnete Verhalten Ksras vnr. her Prozentsatz. der Mischehen. der dort in Betracht kam, 11111«« als v ersehn indem! geringfügig erscheinen gegenüber demjenigen unserer Tap׳. Welchen Ausbrüchen der Verzweiflung hat sieh aber F«ra trotzdem angesichts dessen hingegeben! Wäre die l’eherfiihruug ««!eher K.hen und ihrer \achkommen<chatt in da« Judentum ettie s»> emfaehe Sache, als welche l>r. W. sie attsgirb♦, sn wären weder diese mich die getroffenen durchgreifend strengen Mas.«- nahmen begreiflich. Wir gesetzestreiien Kahhiner. die ihren Spuren folgen, können angesichts der beklagenswerten Zustände, welche das heutige Jiidentiitu in ein«■ Krisis hineingerissen liahen. die seinen Bestand au der Wur/.el zernagt. erhohetien Hauptes dastehen und vor tont, der Welt und I;■■schichte sagen: wir liahen diesen Jammer nicht verschuldet! Mögen die ihn verantworten, die es anecht Wie konnte es Hher dahin kommen, wohin es leider gekirntm<u ist* Bis gegen die Mitte des vorigen Jahrhunderts waren in I teiitsi hland wenigsten« indisch•׳ Mischehen galt/, verein/.eit•• hrschcintingen hics schon aus dem (■runde, weil solche Hlieii durch die staatliche (d«ft/gelmng ausgeschlossen waren. Da trat nun die Synode von Brauusch weit: im Jahre IHM auf lind legte Bresche auch an dieses Fundament des Judentum.«, indem sie die Mischehe unter gewissen Voraussetzungen für statthaft erklärte. Für die (ictncinde Brautischweig seihst ist dieser Beschluss geradezu zu einem Verhängnis geworden Mischehe hildet ihren hervorstechendstell ('huruktcr/ug seit der Zeit hei der überwiegenden Mehrheit ihrer Mitglieder. Das sollte an« zntn warnenden Beispiele gereichen, um von sulch verhängnisvollem Beginnen die Hände zu lassen! Von da aus datiert diese immer weiter um sich greifende Tendenz zur Mischehe Mir ganz Deutschland, die in unseren Tagen zu einer solch bedrohlichen (Scstalt sich ausgewachsen hat. In richtiger Frkcnntni« der Tragweite der Braunschweiger Beschlüsse haben unsere Autoritäten es für ange/eigt erachtet, mit einem tianimrnden!,röteste gegen dieselben anf/.ntreten, wie ans dem Inhalt der (intachtensammlug ,“דנ־“. קנאי sich crgicht. Was will es demgegenüber besagen, wenn Herr Dr. W auf die Haltung einiger Bahhiner iu dieser Frage hmweist׳ (lutachtliche Äusserungen liegen von deren >d11־e nicht vor, als da«« ich 111 der l.age wäre, zu deren Standpunkte Stellung zu nehmen l׳ h muss es demgegenüber hei der Bemerkung bewenden lassen: •:.ייא לזל־נא יי־' ״־ב:; ק״*״*•.,, ד;ן ־;•:־■ ־

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.