Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 11 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/4900572-5964858-5964917--1241-4901772- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Zur <'h:1r:1kt1>riatik 11t־r (trcslant-r Schul«‘. .'g«3 U'iic Rathrav durchaus nicht den Kindrnck einer neuen Kntd«‘ckung; die H!י. kennen vielmehr den 5rp\- und die —r —ccnau >0 wie!len K 11 Vocli iiiumr 11 n l wi1|<‘rlegen alle drei etc.“ Xun aber arbeitet der Verl.. Herr Rektor Schwär/, liir gewohnlich mit einem iiusserst grossen gelehrten Apparate. was ich übrigens nur rühmenswert Hude. Seine Noten wimmeln sozusagen von Hunderten von Zitaten. Orthodoxe und Reformer, Riirher und Zeitschriften, alles wir«l von ihm zitiert. Nur in erwähnter Kussnote fehlt irgend ein Zitat. Knd doch hätte der gelehrte Verf. auch hierorts diesem Mangel so leicht aldielfen können,!icnnwas der Verf hier schreibt, das hat bereits einige .lahr/ehnte triilier S. R. Hirsch in seiner berühmten niederschmetternden Kritik gegen seinen tieiilos gewordenen Schüler (!raetz. der doch auch zu den Lehrern des Herrn Rektor Schwarz, zählte, geschrieben. Der Herr Rektor Schwarz beliebe einmal den Jeschiirun. von S. R. Hirsch. II. .Iltrg. S. 15(5— |7(i, besonders aber S. 11«f> (»cs. Schritten V, S. :kr»l —.‘57lj naeh/.ulesen. wo Hirsch inbezug auf (!raetz' («eschi« •htswerk ausdrücklich schreibt: ..Nicht wie der Vcrtasser vorgieht: ״sind die Intorpretationsregeln. die später als vollgütige Norm anerkannt wurden, hier zum erst(‘״ Mal«• aus llillels Munde als etwas Neues und l'nbekauutes autgetaucht׳'. xiel mehr sehen wir hegreitlichcr Weis«• die Sy nhcdrialhüuptcr mit dem U*p'r, dem קל ״ודר und der טי ד* an sich ganz ein«erstanden, sie weisen nur nach, «lass die \«<n llilbd gebildet«■ Analogie und Schlussfolgerung mangelhatt sei und der Wortanalogie «lie trailit onelle liedingung leide, durch widche wesentlich deren Zulässigkeit bedingt sei“. Das steht nun einmal f«‘st ftir uns. dass Herr Rektor Schwarz diesen Aufsatz Hirsch s seiner Zeit gelesen haben muss Denn «lie Kritik Hirsch's gegen tiraetz erregt«■ zu viel Aufsehen, als dass jemand. der mit der zeitgemiissen jihlischeii W’issinsehalt im ('««11• takte hätte bleiben wollen, dieselbe nicht gelesen haben sollte. Kmsomchr Interesse hatte ienc Kritik Hirsch's' liir die Schüler d<־s Rreslaucr Seminars, «la sic ja tli«*se L«׳hrans1alt in 111r<-n Knnilamenten ersehiitteru musste Kml wi«׳ bereit' erwähnt war doch a 11«11׳ Herr Rektor Schwarz ein gelehriger Schüler!euer Au-