Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 11 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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344 Zum jüdischen Kbereclit. pschildert und־ damr noch einmal dir Sklaverri der ־Mädchen he•־ besonders!••■titiit wird Ir"l'ZZl י*יד). Wir haltrii naeh/uweisen versucht. dass der Ausdruck "P"*‘״ Im-1 der lieimliihruii;: nielit den Kauf bezeichnet; versuchen wir nun das ”.די־־. das ebenfalls hei der Brautwerliun•;!dt erwähnt wird, /u erklären. Vielfach wird dieses Wort als Kauf• preis der •lun^fraiieu hc/.eiehuet. Ilauiiuuralii schreilit tatsiiehlieh verschiedene Besetze iiher Kaufpreis der Jungfrau vor. Wir wollen hier die Bestiuiuiiin^en, die sieh mit dem Kaufpreis im Kalle einer Aulheliun^ der Verlobun;: besehiitti'ren. antiihreri .Wenn ein Mann, der in das Hans seines Schwiegervaters Präsente yeliracht. und!len Kaufpreis pv.ahit hat. nach einem andren Weihe Idickt. und /11 'einem Schwiegervater spricht: .Ich heirate deine Tochtei iiieht“. so heliült der \ ater des Mädchens, alles was er ihm 7.11p!- tiihrt hat* 1 :'»*.♦ >. ,Wenn, nachdem ein Mann in das Haus seines Schwiegervaters Präsente gebracht und den Kaufpreis pzalilt hat. der Vater des Mädchens sa^t: ..Ich;:ehe dir meine Tochter nielit* so zahle er ihm. was der Manu pdirarht und verdopple es“ 1$; ltiOi. hie Bcstimniiiiip'ii hekuiiden klar und deutlieh, dass im alten Buhv Ion ein Kaufpreis der Frau allp-uicih oder wenigstens vielfach ciupdiihrt war. haher wird darüber verhandelt^ was eipntlieh mit diesem Kaufpreis •:ciohelioii soll, wenn die Verlobung uiitüchoheu wird. Auch macht das habv Ionische Beeilt einen Unterschied /wischen dem Kall, wenn der Vater nur den Kaufpreis erhallen und einer wirklich Verheirateten: nur hei einer Verheirateten wird ein K.hehruch p-ahndet. Ihe'c hamtnurahisclieii Besetze iiher den Kaufpreis der Braut hahen mit die Veranlassung ppehen das —די der Bibel ebenfalls als Kaufpreis der .l.un^fraiien /u dt*11t1'11. hii se Bedeutung maj: auch das ד*“■־״., in dem Kall der hma hahen. Und zwar O dies all' zwei (ininden. I'.f'teii' wird da liehen "—די., noch ";PC״ erwahui. Nun kennt das hum inirahische Kecht tatsächlich einen ״tirliatד'־,■', "וו.■ und eine ״niidunü" ";.*״ד, einen Kaufpreis II11.| eine M״.rp׳l1a״bc Ks Ist somit nn/.lllichllicn. dass diese *״־* das'i'lhe wohei llaunulir.uhi'-l.edeiiten Auch sehen wir in dem fall der hma, da" da» ״די י eine sehr differierende