Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 10 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 33)
- Language
- German
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Itas orthodoxe Juden: 11111 in Mittcleunipi .,US» tiesuche der Petenten ale I! r r 11 <• k ■ ז r 11 t 1 g 11 n g 1> w r t. um deren Ite- — Schweden—ph«wtFTtR~A fftrt tTe ziTfWstcn, weshalb ihr fiutachten dahingeht : Ihiss diese Petitionen dem Kultus und l'nterruhtsniinis er mit der Weisurg übergehen werden, das» (•r aueh bis zum Zcitpunltc, wo die l.eg'islalive hierüber eingehender verfilmen werde, bei Anwendung ton itwaigcni staatshohördliohcn Schutz« 01 d llilt• zur liurchlülirung der Kongre'sstatuten im Sinne obiger I’ r i n z i |> i e n verfahre, und die betretls dieser An- Gelegenheit bereits getroffenen Vertilgungen, ilie erwähnten Prinzipien etwa »uwiderlaiden. sofort »istieren möge." Nach Iteendigung obiger Ueneblerstnltmig erhob lieb de! g! leierteite Patriot des Vaterlandes, Kran־/. I»eak. und sprach: ״Ps sehe.nt, dass die Kehliger des mosaischen lilaubin* aueh hier in I n g a r 11 in zwei v e r s e 11 i e d e n e K'o n f e s s i o 11 e 11 sieh teilen; die eine iriteischeidet kleb von der andern, ihrer eigenen ltebaiiplung naeb, aueh in wirkliehen dog matisi l.en Kragen. Sie haben diesbezüglich meines Wissens aueh zahlreiche rahhiuische Koripliäcu des Aus .indes betrag'! und geht aueh du Meinung dieser dahin, dass zw isehen den neiden Konfessionen ein 11 r 11 a Her d o g׳ in :1 t i s e )1 e 1׳ I’ II len e h i 1• d v o r 11 9 11 den. Wenn wir nun die Keligionslreiheit tatsaeh ich w tinselieii. weim wir diese im Prinzip!• bereits aueh :111* gesprochen. wenn wir die ehe1׳u׳ghehste \ orlage de* iPesliil igen (irsetzentwuilr* seimiehst uiilisehei•, in dem die Aas- Übung der Keligionslreiheit in umfassender Weis■ aiueuiandergrset/t und in welcheni wahrscheinlich aueh der (•ruudsatz ausgesproehen sein wird dass die K o n f e s s i o 11 a 111 ■I ווו י W e g e de r V e r 1 י n 1 g 1111 g /. 11 e in er b «• sonderen K 6 r p e r s e h a f t sieh k o n s t 1 I 11 1 1 e 11 m!> g e 1 1a! 1111• ich es nieht bloss als ungereebt und schädlich. sondern geradezu a's 1 e ■ b ts ■ widrig, so zwei derartige Konfessionen, die aueh betretls i' rer l>״ga!ea von einander sieh unterseheiden. in eine Kirche, in me K׳<rpc1 sehalt gezwangt würde״. Allgeu,einer Heitall. Ibis uatur iche Kesultat der tilaiiben* Ireiheit besieht darin, dass diejenig! n, die mhi e n.iiub i betietls s••» I,ognien sieh unterscheiden, zu besonderen Kontessiouen sieb kouslituiren können. (Allgemeiner lteifall.1 Ks können wohl Kragen Vorkommen in Ketrelf von K o 11 d s und sonstigen Angelegenheiten der Konfessionen; diese mögen sie jedoch unter sieh, aut dem Wege der Vereinbarung regeln, sollten sie se|h*t eine Vereinbarung nieht erzielen können, dann dürfen sie jene .Methode befolgen, welche die altgläubigen Koni! •sinnen zweier Nationalitäten beobaehteu. indem sie nämlieh dureb r i e b t e r I i e b e 11 Anssprneb jene Kragen entseheiib-n lassen; aueh hiegegun hatten wir selbst die kleinste l.inwendung nicht; allein betretls ihrer Petition, dass sie nicht genötigt worden; dies ist. so glaahs ich. vollkommen gerecht. Ich nehme an die Ansicht der Prlition*k״m1nis• sion.“ lAllgem. lieifalki l>er Keiehstag marlite sieh den lleri'lit der Petitionskommission und die aut Kerbt und (■ rrrrhtigkcit leisirten Aiiseiuaudersetzutigtm 1• e .1 k s einstim fing zu eigen, wonach: e 1 s t » n s . di״ aut (irundlsgc •lei Kot giessbe- Schlüsse sieb organisierende Koutession eine \1>n dei in I ligain bisher bestandenen, aut der Itasis der jnd t raditioiielb 11 (•laulieiislehte bei uliemlen Konfession wrsentlieh \ ersebieden• Korpersrhatt bildet, zweitens: dis* jede Konfession aut dem Wege der \'e1 e1nigu״g zu einer besonderen Koiperscliaft *ich kouslituiren un>ge. Auf (•rundlage dieses 1 insiimmigeu J.'oirht igsbesehlii'si s haben sieh Oie Ireiwidig gewählten Vertrauensmänner der orthodoxen .luden I ngarns und .Siebenbürgens am!1. I. Monats in der vuterlandisrhen Metropole versammelt, um ••in K״ustit11iru11gswerh im erb' judis! Io n linste und Suue zu »• hallen das wir Ihnen t leunt heloil*!unwilliger Annahme zu ubeimitt' ln die Khre