Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 10 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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Z11111 jildiicticii Klierecht. .IH wir «Ich hebräischen Text liier aufiihren: •.2' ׳דכי' א"* א“« ב־' •«י% •*יייי א ~.צא 1MM .■ע•״־ ־־ א כ אחי-. — ־' ־:־א— כ:־־־.־ 'ע־:־,־ -א *;־־*;• ■א1 א־ר ״T2 א יעי:■* "צא־ *זנב אץ'. Zunächst wird liier von einer Fn- Iren!• gesprochen. die der Herr damit begangen. dm■»■ er die liekaufte nu llt geehclicht iiat; wird stillschweigend hier somit vofausgeset/t, dass der Käufer das Mädchen heiraten muss-"Ferner'wird hetunt. dass in der Khe, die (!ekatilte in keiner Weise benichteiligt, sie vielmehr wie eine rechtmässige Flau betrachtet werden intiss. Dies muss auch ■dann geschehen. wenn der Herr liehen dieser •!ekaiitfen linrtr eine selhsr*tuiidi־gc Frau geheiratet•■hah — Hie Schrift verludet auch die <״•kaufte weiter zu verkaufen. Nun wird hier gesagt. dass er sie an עב;כ־*״" an Fremde nicht \erka11len darf. Aus dieser IJedewendung sehliesst der Talmud, dass seihst der Vater »ie nur einem Manne verkaufen darf, der sie naehträttlieh auch heiraten durfte; an nahe Verwandte oder sonst wo ein Klieverhnt bestellt, darf der Verkauf nicht stattlinden ivgl. Kidd. US h. א" '2'־ . Ferner wird gesagt der Herr soll ihr rum Uoskauteii verhelfen. Dies wird in Kidd. iliid. a dahin erklärt, dass, wenn der Herr sie nicht heiraten will, so muss er ihr wenigstens erlauben, dass das bereits Abgcdiente von dem zurück zu erstattenden (iolde abgezogen werde F.henso ist der Vater. wenn er unterdessen zu Mitteln gekommen, oder wenn nicht, die Verwandten, dazu voijdlteiltet, die Verkaufte losz.nlnsen. Der Ausdruck ,.״*ע־ wird bezüglich <ter F.helichung sowohl bei dem Herrn selbst, wie auch bei dessen Sohne angewandt. Dieses V erhum bezeichnet, sieh gegenseitig zu einer V ereinigung oder Ziiviii.iiui'kiintt zu bestimmen. Damit will!lie Schrift die Kheliehiiu^ der Verkauften nicht nur von seinem sondern urteil voll ihrem FinverMändnis abhäug.ig machen ugl. kidd l'.'a א'• *ע•־ א“א ׳ד־ע־«. Fud sehli<־s«l1ch schreibt die Schritt \or. dass wenn der Herr oder sein "Sohn du■ •״•kaufte nicht geeheltehl und sie auch ■von ihren Verwandten nullt a 11 sir•• I.t wurde. sjt• unis.ui-t und ohne jeglicltes Faitgelt frei werde Im Talmud wird die ein-